Bewegende Worte bei der Gedenkfeier. Der 22-jährige Student Otto Warmbier ist wenige Tage nach seiner Freilassung und Rückkehr in die USA verstorben. Er war 2016 in Nordkorea zu 15 Jahren Haft und Arbeitslager verurteilt worden. Der Grund: Er soll ein Propaganda-Plakat abgerissen haben. Jetzt spricht nach seinem Tod erstmals die Freundin des Verstorbenen!

An der University of Virginia, wo Otto selbst studiert hatte, wurde laut Daily Mail zu Ehren des Verstorbenen eine Gedenkfeier abgehalten. "Mit Otto zusammen zu sein, machte mein Leben schöner und lebenswerter", erklärte seine Langzeitfreundin Alex Vagonis in einer emotionalen Rede. "Er war auf so vielen Ebenen mein Seelenverwandter [...] und ich persönlich habe ein bisschen Frieden in dem Wissen gefunden, dass er endlich nach Hause kommen konnte. Er konnte bei seiner Familie sein, die ihn so abgöttisch liebte und er war wieder da, wo er hingehörte, bevor er gestorben ist", erzählte sie weiter.

Der Tote durfte nach 17 Monaten in Haft am 13. Juni zurück in seine Heimatstadt Wyoming reisen. Dabei habe er sich in einem "vegetativen Zustand befunden" und sei nicht in der Lage gewesen, zu kommunizieren. Die Behörden in Nordkorea hätten seine schlechte Verfassung auf eine Lebensmittelvergiftung und auf die Einnahme einer Schlaftablette geschoben. Daraufhin wurde er aus "humanitären Gründen" vorzeitig entlassen, wie das Online-Magazin weiter berichtete.

US-Student Otto WarmbierKyodo News/ActionPress
US-Student Otto Warmbier
Gedenkfeier für Otto Warmbier an der University of VirginiaBill Pugliano/Getty Images
Gedenkfeier für Otto Warmbier an der University of Virginia
Otto Warmbier nach seiner VerurteilungKyodo News/ActionPress
Otto Warmbier nach seiner Verurteilung


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