Ein trauriges Ende für den ersten Montags-Spieltag der aktuellen Bundesliga-Saison: Ein Fan von Eintracht Frankfurt ist im Stadion gestorben. Während große Teile des Publikums dagegen protestierten, dass das Match an einem Montag stattfand, erlitt der Vereinsanhänger einen Herzinfarkt. Jede Hilfe kam zu spät für den Fan, der noch vor Ort verstarb.

Die traurige Nachricht machte der Verein, für den unter anderem Kevin-Prince Boateng (30) kickt, selbst auf seinem Twitter-Profil bekannt. Dort hieß es am Montagabend nach Ende der Partie gegen RB Leipzig, das die Eintracht mit 2:1 gewonnen hatte: "Die Eintracht-Familie trauert um einen Fan, der in der Endphase des Spiels nach einer Herzattacke auf der Haupttribüne verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen." Unmittelbar nach dem Schlusspfiff hatten Rettungshelfer noch versucht, den Mann zu reanimieren – leider vergeblich.

Der Trauerfall überschattete ein Spiel, das von großen Fan-Protesten begleitet wurde. Der Grund für den Ärger: Das Match war in dieser Saison das erste, das an einem Montag ausgetragen wurde, statt für die üblichen Spieltage von Freitag bis Sonntag angesetzt zu werden. Während die Frankfurter Mannschaft, die aktuell von Niko Kovac trainiert wird, auf dem Rasen den Sieg holte, machten die Zuschauer ihrem Unmut mit Trillerpfeifen, Tröten und Bannern Luft.

Kevin-Prince Boateng und Emil Forsberg im Frankfurter StadionDaniel Roland/AFP/Getty Images
Kevin-Prince Boateng und Emil Forsberg im Frankfurter Stadion
Niko Kovac, Trainer von Eintracht FrankfurtGuenter Schiffmann/AFP/Getty Images
Niko Kovac, Trainer von Eintracht Frankfurt
Fan-Proteste im Frankfurter Stadion, Februar 2018Daniel Roland/AFP/Getty Images
Fan-Proteste im Frankfurter Stadion, Februar 2018


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