Oscar-Aus: Warum Eddie Murphy die Feier 2007 früher verließ
Eddie Murphy (64) hat ein langjähriges Gerücht aus der Welt geschafft und verraten, warum er die Oscar-Verleihung 2007 plötzlich verlassen hat. Der Schauspieler, der für seine Rolle in "Dreamgirls" als Bester Nebendarsteller nominiert war, verlor gegen Alan Arkin (†89) aus "Little Miss Sunshine". Kurz nach der Niederlage verließ Eddie die Veranstaltung – wie er nun erklärte, allerdings nicht aus Ärger, sondern um dem aufkommenden Mitleid zu entgehen. "Nach meiner Niederlage kamen immer wieder Leute zu mir, klopften mir auf die Schulter, sogar Clint Eastwood hat mich tröstend berührt", verriet er in einem Interview mit Entertainment Weekly. Da habe er beschlossen: "Ich werde nicht der Mitleidskandidat des Abends sein."
Bereits Monate vor der Gala hatte Eddie Alan Arkins Leistung gesehen und vermutet, dass dieser die begehrte Trophäe holen würde. "Ich hatte 'Little Miss Sunshine' gesehen und gesagt, das ist eine dieser Performances, die jemandem den Oscar wegschnappen könnten", erinnerte sich der Schauspieler. Obwohl er den Oscar verlor, zeigte Eddie sich jedoch keineswegs verbittert. Er lobte seinen damaligen Konkurrenten und betonte, dass Alan die Auszeichnung mehr als verdient habe. Außerdem sprach er darüber, dass das Gewinnen eines Oscars eine komplizierte Mischung verschiedenster Faktoren sei, von der Leistung über frühere Arbeiten bis hin zur Oscar-Kampagne.
Erst vor wenigen Monaten hatte der Filmstar ausgeplaudert, dass er nichts von Preisverleihungen hält. In einem Interview mit USA Today sprach Eddie ganz offen über seinen Frust mit dem Hollywood-Zirkus. "Das Gefühl, in einem Raum voller berühmter Menschen zu sein, die alle irgendeine Trophäe haben wollen, ist einfach besch...," stellte der Komiker klar. Vieles empfinde er bei solchen Anlässen als "falsch" – deshalb bleibe er mittlerweile lieber zu Hause, anstatt sich mit den Oberflächlichkeiten der Branche auseinanderzusetzen.









