Versteckt sich Prinz Charles (69) etwa vor Negativschlagzeilen? In den vergangenen Monaten war es wohl eher Herzogin Meghans (37) Familie, die zum Thema britische Blaublüter für jede Menge Aufsehen gesorgt hat. Dass auch etablierte Royals mal für einen Skandal sorgen können, beweist jetzt der Thronfolger höchstpersönlich. Weil er einem Sexualstraftäter den Rücken gestärkt hat, scheint er sich zurzeit aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen!

Aus einem veröffentlichten Schriftwechsel zwischen dem Prinzen und dem ehemaligen Bischof Peter Ball geht hervor: Charles hat trotz seines Wissens, dass der Geistliche vor mehr als 20 Jahren einen weiblichen Teenager sexuell missbraucht hat, weiter Kontakt zu ihm gehalten. Das berichtet die britische Zeitung Independent. Erst die Tatsache, dass sein langjähriger Freund im Jahr 2015 wegen Sexualverbrechen an 18 jungen Männern zu 32 Monaten Haft verurteilt worden war, ließ ihn dessen wahres Wesen erkennen.

In einem schriftlichen Statement an Independent Inquiry into Child Sexual Abuse, eine unabhängige Untersuchung von Kindesmissbrauch, ließ Charles im Juli verlesen, dass er von Peter getäuscht worden sei: "Ich war mir zu diesem Zeitpunkt keinesfalls über die Bedeutung oder Auswirkungen der Verwarnung im Klaren. Ich war mir nicht darüber bewusst, dass eine Verwarnung tatsächlich ein Schuldzugeständnis bedeutet." Vielmehr habe er geglaubt, dass es sich um falsche Anschuldigungen gehandelt habe. Statt auf Konfrontation mit der Öffentlichkeit zu setzen, verbringt Charles derzeit eine Auszeit im schottischen Hochland – auf dem rund 210 Quadratkilometer großen Anwesen Birkhall.

Prinz Charles in LondonJohn Phillips/Getty Images
Prinz Charles in London
Prinz Charles bei einer Veranstaltung in EnglandGetty Images Europe
Prinz Charles bei einer Veranstaltung in England
Prinz William, Prinz Charles, Herzogin Kate und Herzogin CamillaChris Jackson/Getty Images
Prinz William, Prinz Charles, Herzogin Kate und Herzogin Camilla


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