Er ist auf dem langen Weg der Besserung: Die Welt des Wintersports hielt den Atem an, als Daniel-André Tande beim Springen in Planica in der Luft das Gleichgewicht verlor und ungebremst in den Schnee stürzte. Der Skispringer musste vor Ort intubiert werden und wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen. Dort wurde der Sportler in ein künstliches Koma versetzt – bis jetzt der Aufwachprozess eingeleitet wurde.

Der norwegische Verband Norges Skiforbund verkündete, dass der 27-Jährige seit Samstag in langsamen Schritten aus dem Koma geholt werde. "Die Situation bei Daniel ist stabil", wurde die Teamärztin Guri Ranum Ekås zitiert. Es seien viele Nachuntersuchungen angeordnet worden, um den Aufwachprozess des Sportlers zu begleiten, der seit seinem Unfall in der Universitätsklinik in Ljubljana behandelt wird. Am Montagmorgen war er wieder bei vollem Bewusstsein – und hat laut dem norwegischen Sportchef Clas Brede Braathen sogar schon mit seiner Freundin und seiner Mutter gesprochen.

Erst 2018 hatte Daniel einen längeren Krankenhausaufenthalt hinter sich gebracht – nach den Olympischen Spielen war er am Stevens-Johnson-Syndrom erkrankt. Was als scheinbar harmlose Entzündung im Mundraum anfing, entpuppte sich rasch als lebensgefährliche Hautkrankheit. Dem Spiegel sagte der Skiprofi damals: "Als ich wieder aufgewacht bin, konnte ich nicht mehr atmen. Für ein paar Sekunden habe ich gedacht, dass ich sterbe."

Skispringer Daniel-André Tande
Getty Images
Skispringer Daniel-André Tande
Daniel-André Tande, Februar 2021
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Daniel-André Tande, Februar 2021
Daniel-André Tande, Skispringer
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Daniel-André Tande, Skispringer


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