Maxim Naumov ehrt seine verstorbenen Eltern bei Olympia 2026
Es ist genau ein Jahr her, dass Eiskunstläufer Maxim Naumov seine Eltern Evgenia "Zhenya" Shishkova und Vadim Naumov bei einem Flugzeugunglück in Washington, D.C. verloren hat – jetzt spricht der Sportler offen über seine Trauer und seine Pläne für die Zukunft. Gegenüber People erzählt Maxim, dass er die Nähe seiner verstorbenen Eltern noch immer intensiv spürt: "Ich fühle ihre Präsenz überall, wohin ich gehe." Der Sportler, der in Mailand bei den Winterspielen 2026 sein Olympiadebüt im Einzel geben wird, will bei jedem Schritt aufs Eis an sie erinnern und ihre Geschichte weitertragen.
Evgenia und Vadim waren für Maxim nicht nur Eltern, sondern auch seine Trainer und engsten Wegbegleiter. Sie kamen am 29. Januar 2025 ums Leben, als der American-Airlines-Flug 5342 in der Nähe von Washington, D.C. mit einem Black-Hawk-Hubschrauber der US-Armee kollidierte – 67 Menschen starben, darunter 28 Mitglieder der Eiskunstlauf-Community. Maxim erzählt im Gespräch mit dem Newsportal, dass ihm besonders die gemeinsamen Stunden auf dem Eis fehlen: "Ich höre ihre Stimmen, die mir sagen, was ich tun soll, all diese Korrekturen an Sprüngen, oder wie sie lachen und sagen: 'Vergiss nicht, deine Zehen zu strecken'." Im Training stellt er sich seinen Vater noch heute bildlich am Bandenrand vor, der ihm zuruft: "Bleib stark, kämpfe bis zum Ende und mach deine Arbeit."
Schon wenige Monate nach dem Unfall zeigte Maxim in Interviews, wie sehr ihn die letzten Worte seiner Eltern berührten. Beim Gespräch in der "Today"-Show berichtete der Eiskunstläufer, was seine Eltern ihm vor dem Absturz mitteilten: "Sie sagten mir, dass sie mich lieben und stolz auf mich sind." Dieses Telefonat kurz vor dem Abflug sei ihm für immer im Gedächtnis geblieben. Der Absturz erschütterte damals nicht nur die Familie, sondern auch die gesamte Eiskunstlauf-Community, denn Evgenia und Vadim galten als Vorbilder für viele Sportlerinnen und Sportler weltweit.






