

Während WM: Fußballer Cody Gakpo und Freundin verlieren Baby
Mitten in der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft hat Cody Gakpo und seine Freundin Noa van der Bij ein tragisches Schicksal ereilt: Der gemeinsame Sohn, der im Oktober zur Welt kommen sollte, ist noch während der Schwangerschaft gestorben. Noa teilte die erschütternde Nachricht am Samstag über ihre Instagram-Story. "Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist", schrieb sie. "Für immer geliebt, für immer unser Sohn." Auch der 27-jährige Stürmer des FC Liverpool meldete sich zu Wort und bat um Rücksicht: "Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie."
Das Baby hätte den Namen Elijah Raphael tragen sollen. Noa und der gemeinsame Sohn Samuel begleiten Cody derzeit zum WM-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko – vergangene Woche hatte sie noch Bilder aus einem Stadion in Texas gepostet. Um ihren Schmerz zu verarbeiten, zog sich das Paar in eine Kirche in Kansas City zurück und entzündete dort eine Kerze. Auf dem anschließenden Besuch mit Samuel auf dem Spielplatz erlebten sie einen besonderen Moment, sie trafen ein Kind: "Es hieß Elijah. Es hätte kein schöneres Zeichen von Gott geben können. Er hat uns daran erinnert, dass unser kleiner Junge nie weit weg ist", schilderte Noa. Trotz des Verlusts hat Cody in Absprache mit seiner Freundin entschieden, beim Team zu bleiben und das Turnier zu Ende zu spielen. Der niederländische Fußballverband KNVB erklärte, man fühle "zuallererst mit Cody und seiner Familie mit, mit Noa und ihrem Sohn Samuel. Das ist eine sehr traurige private Situation." Auch der FC Liverpool schickte dem Spieler und seiner Familie "Liebe, Gebete und Unterstützung".
Cody und Noa hatten ihre zweite Schwangerschaft erst im Mai öffentlich gemacht. Cody gehört zu den wichtigsten Offensivkräften der niederländischen Nationalmannschaft unter Bondscoach Ronald Koeman. Am Dienstag treffen die Niederlande in der ersten K.-o.-Runde auf Marokko – ob der Stürmer dann auf dem Platz stehen wird, ließ der Verband offen.









