

Produzent Moritz Borman verstirbt mit 71 Jahren am Filmset
Die Filmwelt trauert um Moritz Borman. Der renommierte deutsche Filmproduzent ist am 1. Juli im Alter von 71 Jahren während der Dreharbeiten zu einem neuen Film in München verstorben. Seine langjährigen Produzentenkollegen Eric Kopeloff und Philip Schulz-Deyle teilen gegenüber dem Branchenmagazin Deadline mit, dass er allem Anschein nach eines natürlichen Todes gestorben sei. Die beiden sprechen in einem Statement von einem der "fähigsten und angesehensten unabhängigen Produzenten seiner Generation".
Zum Zeitpunkt seines Todes arbeitete Moritz gemeinsam mit seinen Kollegen an einem noch unbetitelten Film über den Großkonzern Monsanto für Netflix, der von Regisseur John Lee Hancock inszeniert wird. "Nach vielen Jahren der Entwicklung war er ungemein stolz, das Projekt endlich in die Produktion gehen zu sehen", heißt es in dem Statement. Die Kollegen kündigen an, den Film in seinem Sinne fertigstellen zu wollen.
Moritz galt als wichtige Brücke zwischen der europäischen und der amerikanischen Filmlandschaft. "Als Produzent und Unternehmer hat Moritz die Welt des unabhängigen Films mitgeprägt, indem er kreative und finanzielle Verbindungen zwischen Europa und Hollywood schuf", erklären seine Kollegen. Im Laufe seiner mehr als vier Jahrzehnte umspannenden Karriere produzierte der 71-Jährige über 25 Spielfilme. Besonders eng war seine Zusammenarbeit mit Regisseur Oliver Stone, mit dem er Filme wie "Snowden", "Alexander", "W." und "World Trade Center" realisierte. Darüber hinaus zeichnete er als Produzent für "Terminator 3: Rise of the Machines" und "Terminator Salvation" verantwortlich.








