Steven Gätjen erinnert sich an harte Anfangszeit bei Raab
Stefan Raab (59) und sein einstiger Moderator Steven Gätjen (53) verbindet eine besondere Geschichte – und die begann alles andere als einfach. In einem aktuellen YouTube-Video blickt Steven auf seinen Start bei der Erfolgsshow Schlag den Raab zurück und erinnert sich an eine turbulente Anfangszeit. Bevor der Moderator seine erste Ausgabe der Sendung bestritt, suchte Stefan das Gespräch mit ihm und sprach eine ehrliche Warnung aus: "Ich bin fest davon überzeugt, dass du es super machen wirst. Aber du musst dich jetzt schon mal damit auseinandersetzen, dass du nur kritisiert wirst. Alle wollen Matthias [Opdenhövel] wiederhaben. Aber ich glaube an dich."
Die Prognose seines Chefs sollte sich bewahrheiten. Nach Stevens Debüt fielen die Reaktionen von Zuschauern und Kritikern vernichtend aus. "Ich sei zu steif, zu spießig, zu groß, zu klein, zu doof, zu dick, zu blond", erinnert er sich. "Die ersten Wochen danach waren echt hart. Da musst du dich erst mal dran gewöhnen." Stefan habe ihm in dieser schwierigen Phase aber die "hundertprozentige Rückendeckung" gegeben, wie Steven betont: "Dafür bin ich ihm auch heute noch unfassbar dankbar." Mit der Zeit gewann er das Herz der Fans doch noch – und blieb der Show bis zur letzten Ausgabe im Dezember 2015 treu, die bis zum Ende zwischen zwei und vier Millionen Zuschauer pro Folge anzog.
Dass Steven, der kürzlich über fiese ProSieben-Chefs ausgepackt hat, in so große Fußstapfen zu treten hatte, ist leicht nachzuvollziehen. Sein Vorgänger Matthias Opdenhövel hatte die Show von ihrer Premiere im Jahr 2006 an moderiert und dabei nicht nur das Publikum, sondern auch die Fachwelt begeistert. Bereits 2007 gewann "Schlag den Raab" den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Unterhaltungssendung / Beste Moderation Unterhaltung" – und in den Jahren danach folgten weitere Auszeichnungen. Insgesamt lief die beliebte Sendung 55 Ausgaben lang, in denen Stefan Raab sein Wissen, Geschick und athletisches Können vor einem Millionenpublikum unter Beweis stellte.












