Steven Gätjen packt über fiese ProSieben-Chefs aus
Steven Gätjen (53) blickt erstaunlich offen auf seine bisherige Zeit bei ProSieben zurück. Im Podcast "Zwischen den Zeilen" sprach der Moderator jetzt mit Bettina Böttinger (69) über die Schattenseiten seiner TV-Karriere und machte dabei deutlich, wie hart seine Anfangsjahre beim Sender gewesen sein sollen. Steven berichtete, dass er damals von Vorgesetzten ignoriert, nicht gefördert und zeitweise sogar "rausgeekelt" worden sei. Gerade hinter den Kulissen sei die Fernsehwelt für ihn alles andere als glamourös gewesen.
Besonders bitter: Auch spätere Karriereerfolge hätten an diesem Gefühl offenbar wenig geändert. Als Steven 2011 die Moderation von Schlag den Raab übernahm, hätten ihm zwar plötzlich viele Menschen aus der Branche gratuliert, doch der Entertainer erinnerte sich im Podcast daran: "Die letzten zehn Jahre hat keiner von euch mich unterstützt." Hinter den Kulissen sei weiter gegen ihn intrigiert worden, er habe später erfahren, dass sich einige sogar aktiv gegen seine Besetzung gestellt hätten. Ähnliche Missgunst will der Entertainer auch 2019 rund um seinen Einsatz bei Joko & Klaas gegen ProSieben in seinem Umfeld beobachtet haben.
Dazu kamen demütigende Momente im Berufsalltag. Steven erinnerte sich an ein Treffen mit einem damaligen Chef, bei dem man ihn demonstrativ "eine Dreiviertelstunde warten lassen" habe. Inzwischen setzt Steven nach eigenen Worten deutlich klarere Grenzen. "Mittlerweile bin ich auch an einem Punkt, wo ich dann auch ganz klar sage: Hör zu, hier ist Schluss. So lasse ich nicht mit mir umgehen", erklärte er im Podcast. Trotz dieser Erlebnisse betonte er, dass ihm seine Arbeit bis heute "unfassbar viel Spaß" mache und er seinen Weg mit viel Einsatz gegangen sei.











