Tochter Lotti verpasst Unterricht? Das sagt Gustav Schäfer
Gustav Schäfer (38), Schlagzeuger von Tokio Hotel, steht in der Kritik, weil seine zehnjährige Tochter Lotti hin und wieder mit auf Reisen kommt und dadurch nicht durchgehend am Unterricht teilnehmen kann. Bei Heidi Klums (53) "Heidifest" im Hofbräuhaus München äußerte sich der Musiker erstmals ausführlich zu diesem Thema. Im Gespräch mit Bunte.de betonte Gustav, dass die Fehlzeiten seiner Tochter keineswegs eigenmächtig zustande kommen. Die kritischen Stimmen aus dem Umfeld nimmt der Vater zwar wahr, lässt sich davon aber nicht beirren – zu wichtig seien ihm die seltenen Momente mit seiner Tochter. Seine Sicht brachte er gegenüber dem Magazin auf den Punkt: "Ganz ehrlich: Wir leben bloß einmal."
Grund für das ungewöhnliche Modell ist Gustavs Alltag als vielbeschäftigter Musiker. Ist der 38-Jährige mit Tokio Hotel auf Tournee, vergehen zwischen den Treffen mit seiner Tochter mitunter vier, sechs oder sogar acht Wochen, in denen Kontakt fast ausschließlich per FaceTime möglich ist. Genau diese Lücke sollen die gemeinsamen Reisen schließen und die fehlende Zeit zumindest teilweise ausgleichen. Solange sich Ausflüge und Schulpflichten miteinander vereinbaren lassen, will Gustav an seinem Vorgehen festhalten, unabhängig davon, wie Außenstehende darüber urteilen. Nach eigener Aussage erhalte die Familie neben Kritik auch viel Zustimmung für ihre Lösung. Für sich selbst sieht der Musiker das Modell als funktionierend an, wie er gegenüber Bunte.de erklärte: "Das Gute ist, wir kommen mit der Schule klar und den Stoff, den sie verpasst, holen wir unterwegs nach."
Wie rasant die vergangene Zeit an ihm vorbeigezogen ist, beschäftigt den Tokio Hotel-Musiker sichtlich. Vaterschaft bedeute für ihn eine Mischung aus schönen Erinnerungen und der Erkenntnis, dass seine Tochter zunehmend selbstständig wird. Gegenüber Bunte.de brachte er dieses Gefühl auf den Punkt: "Papasein ist immer ein weinendes Auge und natürlich ein lächelndes Auge." Auch Lottis Entwicklung erscheint ihm im Rückblick enorm schnell. "Gefühlt war das ein Blitzschlag. Das war von null auf zehn. Da sind so viele Sachen passiert", sagte er dem Portal. Während seiner Zeit bei Let's Dance war Lotti sein größter Fan und besuchte den Papa regelmäßig beim Training.


























