"OnlyFans" bringt Jessie Cave mehr Geld als Schauspielerei
Jessie Cave (39), bekannt als Lavender Brown in den Harry Potter-Filmen, hat verraten, wie viel Geld ihr Account auf OnlyFans abwirft. Gegenüber The Times erzählte die Schauspielerin, dass sie bereits am allerersten Tag auf der Plattform 15.000 Pfund einnahm – umgerechnet mehr als 17.000 Euro. Seit dem Start im März 2025 übertreffen ihre Einnahmen dort sogar das, was sie in ihrer Zeit vor der Kamera verdient hat. "Ich habe innerhalb eines Jahres locker mehr verdient als in meiner gesamten Schauspielkarriere", stellte sie klar. Für ihre sechsköpfige Familie bedeutete der Erfolg eine echte Wende: Jessie lebt mit ihrem langjährigen Partner Alfie Brown zusammen, mit dem sie vier Kinder hat. "Aber inzwischen sind mehr als anderthalb Jahre vergangen und es hat uns wirklich das Leben gerettet", betonte sie im Gespräch.
Mit einem solchen Start hatte die Britin selbst nicht gerechnet. Ursprünglich wollte sie rund 5.000 Pfund einnehmen, den Account nur wenige Monate laufen lassen und sich so etwas Zeit verschaffen, um die nächsten Schritte für ihre Familie zu planen. Zuvor steckte sie nach eigener Schilderung in einer finanziellen Sackgasse. Ein Job im Supermarkt sei wegen der Kosten für die Kinderbetreuung keine echte Option gewesen, eine Umschulung mit Studium habe sie sich ebenfalls nicht leisten können. Dazu kamen ein Zusammenbruch und der Wunsch, die Schauspielerei hinzuwerfen. Auf OnlyFans setzt Jessie nicht auf sexuelle Inhalte, sondern auf eine Nische: das Interesse mancher Nutzer an ihren langen Haaren. Aufgefallen war ihr das durch die Reaktionen auf ihre Haarvideos bei Instagram. Ihr Konzept beschrieb sie zum Start als Atmosphäre mit einer "freizügigen Mormonin".
Für die vierfache Mutter geht es dabei nicht allein ums Geld. Lange habe sie sich selbst als schrullige Figur wahrgenommen und sich nach vier Geburten unsichtbar gefühlt – umso reizvoller sei es gewesen, auf der Plattform bewusst Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Abseits davon zeigt sich Jessie deutlich zugeknöpfter: In der Öffentlichkeit trägt sie weite T-Shirts und große Brillen, ein Bikinifoto hatte sie vor OnlyFans nie veröffentlicht. Ihrem eng gesteckten Konzept rund um die Haare ist sie auch nach über einem Jahr treu geblieben. Inzwischen sieht sie in bezahlten Social-Media-Inhalten ein großes Geschäft: "Ich sehe Leute, die auf Instagram Bikinifotos oder sexy Sachen posten, und denke: 'Dafür könntet ihr Geld verlangen! Euch entgeht Geld!' Ich sehe darin die Zukunft. Jeder wird für alles bezahlen", sagte sie The Times. Anfang 2026 hatte sie in ihrem Podcast "Before We Break Up Again" zudem angekündigt, sich über die Plattform eine Brust-OP finanzieren zu wollen – ihre Abonnenten sollten sogar über die künftige Körbchengröße mitentscheiden.









