

Chris Hansen: Darum geht es in Robert Pattinsons neuem Film
Robert Pattinson (40) schlüpft in seinem neuen Film in die Rolle einer realen Medienfigur: In der A24-Produktion "Primetime" verkörpert er den US-Journalisten Chris Hansen, der durch die Dateline-NBC-Reihe "To Catch a Predator" einem Millionenpublikum bekannt wurde. Die Handlung spielt im Jahr 2006 und begleitet den Moderator bei seinem Vorhaben, mit seiner Arbeit Fernsehgeschichte zu schreiben. Damit greift der Film auch dessen aufsehenerregende Konfrontationen mit mutmaßlichen Sexualstraftätern auf. Seit dem 24. September läuft der Streifen in deutschen Kinos und gilt schon jetzt als vielversprechender Kandidat für die anstehende Awardsaison in Hollywood.
Chris stammt aus Chicago und ist als Fernsehmoderator, Journalist, Podcaster und YouTube-Persönlichkeit tätig. Seinen Durchbruch feierte er mit "To Catch a Predator", einem Format von Dateline NBC, das von 2004 bis 2007 lief. In verdeckt gefilmten Lockaktionen traf er dort auf erwachsene Männer, die aufgrund von Onlinechats davon ausgingen, sich in einem Haus mit Minderjährigen zu sexuellen Kontakten zu verabreden. Häufig endeten die Einsätze mit Festnahmen. Nach dem Ende der Sendung präsentierte Chris unter anderem die kurzlebige Investigation-Discovery-Reihe "Killer Instinct", in der es um Mordfälle ging. Auch heute dreht sich seine Arbeit weiterhin um Kriminalfälle: In seinem Podcast "Predators I've Caught" blickt er auf frühere Ermittlungen und die damals untersuchten Personen zurück.
Der erste Trailer erschien bereits im Mai dieses Jahres – und sorgte vor allem bei Zuschauern für Gesprächsstoff, die Chris' damalige TV-Auftritte noch kennen. Der Grund: Robert trifft die Stimme des Journalisten verblüffend genau. Im Teaser stellt er sich in seiner Rolle mit den Worten vor: "Ich bin Chris Hansen von Dateline NBC. Und Sie werden gleich Teil der Fernsehgeschichte sein." Der echte Chris hat an der filmischen Aufarbeitung allerdings deutliche Kritik geäußert. Gegenüber The Hollywood Reporter bezeichnete er das Projekt als "eine Beleidigung für die Tausenden Männer und Frauen, die jeden Tag hart arbeiten, um Kinder vor Sexualstraftätern zu schützen".























