Warum Andreas Gabalier heute seiner Mutter dankt

Warum Andreas Gabalier heute seiner Mutter dankt

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min
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Andreas Gabalier (41) hat seine musikalische Laufbahn nicht ganz freiwillig begonnen. Im Podcast "Die Gruaberin" erinnerte sich der Sänger jetzt an die strenge musikalische Erziehung durch seine Mutter Huberta Gabalier. Für sie stand von Anfang an fest: Alle vier Kinder sollten ein Instrument lernen – unabhängig davon, ob ihre eigentlichen Interessen eher auf dem Fußball- oder Eishockeyplatz lagen. Für Andreas bedeutete das, dass er bereits mit sechs Jahren regelmäßig zum Klavierunterricht gehen musste. Mit Musik und Kultur konnte der kleine Junge damals allerdings noch nicht allzu viel anfangen. Viel lieber verbrachte er seine Zeit draußen. Heute sieht der Musiker das jedoch völlig anders. Rückblickend ist er froh darüber, dass seine Mutter so konsequent geblieben ist und ihn und seine Geschwister schon früh an die Musik herangeführt hat.

Doch mit dem Instrumentalunterricht allein war es im Hause Gabalier nicht getan. Huberta legte ebenso großen Wert darauf, ihren Kindern verschiedene Facetten der Kultur näherzubringen. Mehrmals im Jahr gehörte deshalb ein gemeinsamer Familienausflug zum festen Programm: Mal besuchten sie die Oper, mal das Schauspielhaus und mal das Grazer Kinder- und Jugendtheater "Next Liberty". "Ich denke oft an meine Kindheit, weil es unserer Mutti ein großes Anliegen war, dass von uns Lausbuben, die sich lieber auf dem Fußballplatz und am Eishockeyplatz geprügelt haben, jeder von uns ein Instrument lernt", erzählte Andreas im Podcast "Die Gruaberin". Die Ausflüge habe er rückblickend durchaus genossen, wie Schlager.de berichtet. Sein Fazit fällt dementsprechend eindeutig aus: "Ich bin heute sehr dankbar, dass wir auch diese kulturelle Seite von der Mama doch eingebläut bekommen haben."

Bei vier Kindern blieb es im Hause Gabalier allerdings nicht immer so harmonisch. Gerade während seiner Jugend soll es dort mitunter durchaus turbulent zugegangen sein. Auf die Frage, ob er ein wilder Teenager gewesen sei, antwortete der Volksrock'n'Roller bereits 2019 im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen: "Wir haben uns ordentlich aufgeführt, ja!" Gemeinsam mit seinen drei Geschwistern feierte er demnach ausgiebig im Elternhaus, das im Jahr 1988 fertiggestellt worden war, wie Oe24 berichtet. Als Partyraum diente den Jungs dabei ein ungewöhnlicher Ort: der Luftschutzbunker des Hauses. Welchen entscheidenden Vorteil dieser bot, brachte der Sänger gegenüber der Zeitung knapp auf den Punkt: "Absolut schalldicht!"

Andreas Gabalier, Schlagerstar
Getty Images
Andreas Gabalier, Schlagerstar
Andreas Gabalier, Musiker
Getty Images
Andreas Gabalier, Musiker
Andreas Gabalier im Januar 2024
Getty Images
Andreas Gabalier im Januar 2024
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