Ben Affleck hätte Robin Williams gerne schon früher gekannt
In einem Interview mit dem YouTube-Kanal "Jake's Takes" hat Ben Affleck (53) offen über eine der prägendsten Begegnungen seines Lebens gesprochen: seine Zusammenarbeit mit Robin Williams (†63) am Film "Good Will Hunting". Laut dem Portal ScreenRant erinnerte sich der Schauspieler und Regisseur voller Dankbarkeit daran, wie der legendäre Komiker und Darsteller damals als einer der größten Stars des Kinos an das Projekt der beiden Newcomer Matt Damon (55) und Ben Affleck glaubte. "Er hat so viel für uns getan, indem er an uns glaubte [...] und auch durch seine Wärme, seine Freundlichkeit", betonte Ben dabei.
Für ihn sei Robin aber nicht nur eine Art Türöffner gewesen, sondern habe ihm auch eine wichtige Lektion fürs Leben mitgegeben. "Ich dachte mir, wenn dieser Typ das tun kann, so freundlich zu den Menschen zu sein, mit denen er arbeitet, sich um sie zu kümmern und ihnen zuzuhören, dann kann ich das auch", erklärte Ben. Robin sei "ein wirklich außergewöhnlicher, freundlicher, liebenswerter Mensch" gewesen. "Darauf basierte seine Komik – auf einer grundlegenden Güte und Menschlichkeit." Besonders deutlich wird, wie tief dieser Eindruck sitzt, wenn Ben sagt: "Ich wünschte, ich hätte ihn mein ganzes Leben lang gekannt." Er war damals gerade 24 Jahre alt, als die beiden sich begegneten. "Er hat einen riesigen Eindruck auf mich gemacht und ich dachte: 'Okay, so macht man das.' Ich werde mein Leben damit verbringen, zu versuchen, diesem Beispiel gerecht zu werden."
Robin Williams, der im August 2014 im Alter von 63 Jahren verstarb, hatte die Rolle des Psychologen Sean Maguire in "Good Will Hunting" auf Empfehlung von Regisseur Francis Ford Coppola (87) übernommen. Ursprünglich war Harvey Keitel (87) für den Part im Gespräch gewesen. Robin erhielt für seine Darstellung des einfühlsamen Therapeuten schließlich einen Oscar. Ben selbst war in dem Film als Wills Kumpel Chuckie Sullivan zu sehen. "Good Will Hunting" markierte für ihn und Matt Damon den großen Durchbruch – auch als Drehbuchautoren, denn das Skript des Duos wurde ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichnet.











