Bombenfund vor Roland Kaisers Konzert sorgt für Vollalarm
Wenige Stunden vor dem ausverkauften Open-Air-Konzert von Roland Kaiser (74) in Bonn kam es zu einem Schreckmoment. Am Rheinufer in der Nähe des KunstRasen-Geländes wurde im Bereich Langer Eugen und Stresemannufer ein Kampfmittel entdeckt. Wie Express.de berichtet, war der gefährliche Fund durch den niedrigen Rheinpegel zum Vorschein gekommen. Um 10:56 Uhr warnte die Leitstelle, kurz darauf musste ein Radius von 150 Metern hinter dem Bühnen- und Backstagebereich geräumt werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst plante eine kontrollierte Sprengung. Trotz des Alarms sollte der Sänger am Abend wie geplant mit seiner Band vor mehr als 10.000 Fans auf der Bühne stehen. Veranstalter Ernst-Ludwig Hartz beschrieb die Situation gegenüber Express.de mit deutlichen Worten: "Hier herrscht gerade Vollalarm. So etwas benötigt so wenige Stunden vor dem Konzert auch keiner."
Roland selbst wurde erst im Laufe des Nachmittags in Bonn erwartet. Bis zu seiner Ankunft und dem geplanten Einlass um 16:30 Uhr sollten die Sperrungen rund um das Gelände wieder aufgehoben sein. Der Veranstalter gab sich gegenüber Express.de zuversichtlich, dass der Bombenfund keine Folgen für den Konzertabend haben werde: "Aber auf den Ablauf des Abends wird das keinen Einfluss haben." Eine kurzfristige Änderung gab es dennoch. Der Start der Show wurde auf 19 Uhr vorverlegt. Rund zweieinhalb Stunden lang wollte der Sänger seine größten Hits präsentieren, das Ende war gegen 21:30 Uhr angesetzt.
Neben dem Kampfmittelfund beschäftigte die Verantwortlichen aber noch ein weiteres Thema: das Wetter. Für den Nachmittag und Abend waren in Bonn einzelne Regenschauer und Gewitter möglich. Bei früheren Auftritten hatte der Schlagerstar dagegen mit großer Hitze zu kämpfen. Der Veranstalter nahm die Prognose mit Humor und sagte gegenüber Express.de: "Die Natur benötigt dringend Regen. Aber bitte erst ab 22 Uhr." Hinzu kam eine weitere Beeinträchtigung: Wegen eines Waldbrandes im Kreis Düren beziehungsweise im Hürtgenwald waren in Bonn Rauchgeruch und Rauchniederschlag möglich. Nach Angaben des Veranstalters sollte aber auch das dem Konzert vor dem ausverkauften Publikum nicht im Weg stehen.








