Prinz Harrys Schutz nach Vorfall an Kids Schule geprüft
Seit Fotografen aus dem Ausland das Gelände der britischen Schule von Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) umkreist und den Nachwuchs im Alltag beobachtet haben sollen, ist die Sicherheitsfrage bei Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) wieder akut. Weil die vierköpfige Familie länger auf der Insel bleiben will, muss das Royal and VIP Executive Committee (RAVEC) neu entscheiden, ob für die Eltern Personenschutz aus Steuermitteln infrage kommt. Das hätte seinen Preis. Der Sicherheitsberater Paul Lewis, seit mehr als zwei Jahrzehnten für Royals und Superreiche tätig, schätzte gegenüber The Telegraph, dass eine umfassende Absicherung der Sussexes jährlich bis zu zwölf Millionen Pfund (rund 14 Millionen Euro) kosten könnte.
Scharfe Kritik kommt von den Sussexes selbst. Ein Sprecher des Paares verurteilte das Vorgehen der Fotografen ohne Umschweife gegenüber dem Daily Express: "Die Entscheidung von Fotografen, sich in dieser Weise im Umfeld einer Schule zu verhalten, ist außerordentlich rücksichtslos." Weiter hieß es: "Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen legitimer Medienarbeit und Fotografen, die das Schulgelände umrunden, stehen bleiben, um hineinzuschauen, und Kinder bei ihrem Alltag beobachten." Auch Carole Malone, Royalexpertin des Blattes, äußerte sich in der ersten Folge von "Royals Unscripted" und sprach von "Harrys schlimmstem Albtraum". Sie rief in Erinnerung, dass der Herzog von Sussex für seine Kinder lückenlose Bewachung verlangt. Zugleich fragte sie, wie die Paparazzi dem Nachwuchs trotz des privat finanzierten Sicherheitsteams überhaupt so dicht kommen konnten.
Streit um Polizeischutz auf Staatskosten begleitet Harry, seit er 2020 als arbeitender Royal zurücktrat und in die USA zog. Neu aufgerollt wird die Frage nun, da die Familie am 26. August 2026 nach sechs Jahren in Montecito, Kalifornien, zurückkehrte. RAVEC nimmt den Fall deshalb erneut unter die Lupe. Archie und Lilibet besuchen seither eine Schule in Großbritannien, wenn auch nicht ihre erste Wahl: Nach nur zwei Schnuppertagen wechselten sie die Schule. Laut Hello! lag das nicht an der Schule selbst, sondern an der langen Anfahrt und dem dichten Verkehr. Für das kleine private Sicherheitsteam soll es unter solchen Bedingungen schwierig gewesen sein, die täglichen Fahrten verlässlich abzusichern. Wenige Wochen nach dem Umzug und dem Schulwechsel kam es dann zu dem Paparazzi-Vorfall.
























