Chris Browns Ex-Haushälterin akzeptiert 8,3 Millionen Euro
Im Rechtsstreit um eine mutmaßliche Hundeattacke in Chris Browns (37) Anwesen ist eine Entscheidung gefallen: Maria Avila, die früher als Haushälterin für den Sänger arbeitete, hat sich für eine reduzierte Entschädigung in Höhe von 8,3 Millionen Euro entschieden. Das geht aus neu eingereichten Gerichtsunterlagen hervor, die TMZ vorliegen. Maria soll 2020 im Haus des Sängers im kalifornischen Tarzana heftig von seinem Hund angegriffen worden sein. Wegen des Vorfalls zog sie gegen ihren früheren Arbeitgeber vor Gericht und bekam zunächst eine deutlich höhere Summe zugesprochen. Nachdem diese Entscheidung später teilweise infrage gestellt worden war, hatte Maria zwei Möglichkeiten. Sie konnte entweder den niedrigeren Betrag annehmen oder erneut vor Gericht über die Höhe des Schadensersatzes streiten. Den Unterlagen zufolge hat sich die frühere Haushälterin nun gegen dieses weitere Verfahren entschieden und der Zahlung von 8,3 Millionen Euro zugestimmt.
Ursprünglich hatte ein Gericht Maria eine deutlich höhere Zahlung zugesprochen: 11,3 Millionen Euro sollte sie erhalten. Ein Richter am Superior Court des Los Angeles County sah die vorgelegten Beweise für einige der geltend gemachten Schäden jedoch als nicht ausreichend an. Dabei ging es unter anderem um Nervenschäden und weitere Beeinträchtigungen, für die Maria Geld erhalten sollte. Deshalb stellte das Gericht die Klägerin vor die Wahl: Entweder sie nimmt 8,3 Millionen Euro an – oder sie geht das Risiko eines komplett neuen Verfahrens ein, in dem ausschließlich erneut über die Höhe der Entschädigung verhandelt worden wäre. Laut TMZ entfallen von der nun angenommenen Summe rund 3,3 Millionen Euro auf bisherige immaterielle Schäden. Weitere 4,7 Millionen Euro sind für künftige immaterielle Schäden vorgesehen. Hinzu kommen 220.000 Euro, die Marias zukünftige medizinische Kosten abdecken sollen.
Mit ihrer Zustimmung ist die zuvor noch offene Bedingung für die Kürzung der Entschädigung nun erfüllt. Für Chris fällt die Zahlung dadurch rund 3 Millionen Euro niedriger aus als nach dem ursprünglichen Urteil. Die grundsätzliche Verantwortung, die zuvor von den Geschworenen festgestellt worden war, hätte in einem neuen Prozess ohnehin nicht noch einmal auf dem Prüfstand gestanden – zur Debatte stand allein die Summe des Schadensersatzes. Chris selbst ist seit Jahren einer der kommerziell erfolgreichsten R&B-Künstler der USA. Der Musiker, der 1989 geboren wurde, feierte mit Hits wie "Run It!" und "Loyal" große Erfolge und ist zudem als Produzent, Rapper und Tänzer aktiv.























