

Klaas Heufer-Umlauf: Sehschwäche fast Karriere verhindert
Bevor Klaas Heufer-Umlauf (42) vor der Kamera stand, hatte er eigentlich einen ganz anderen Berufsweg im Sinn: Er wollte eine Ausbildung zum Friseur beginnen. Doch die dafür notwendige ärztliche Eignungsuntersuchung hätte diesen Plan beinahe platzen lassen, wie der Moderator jetzt in der ARD-Reihe "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause" verriet. Bei dem Termin fiel nämlich auf, dass er eine Rot-Grün-Schwäche hat. Ein klassisches Farbtestbild konnte er nicht richtig entschlüsseln – und genau darin sah der untersuchende Mediziner ein Problem. Der Entertainer gab offen zu: "Sinneswahrnehmungen sind nicht meine Stärke. Ich bin auch ein bisschen farbenblind." Dass die Diagnose im Friseurhandwerk ausgerechnet beim Anmischen von Haarfarben zum Stolperstein werden könnte, machte der Arzt ihm damals unmissverständlich klar.
"Ist als Friseur nicht so gut. Sie müssen auch Haarfarbe anmischen", zitierte Klaas die Reaktion des Mediziners nach dem misslungenen Sehtest. Der junge Bewerber sei daraufhin ziemlich ratlos gewesen und habe mit großen Augen nachgefragt: "Was machen wir nun?" Offenbar mit Erfolg – denn der Arzt zeigte sich am Ende gnädig und setzte trotz des Ergebnisses seine Unterschrift auf die Bescheinigung. "Der wollte mir nicht mein ganzes Leben verbauen, und dann hat der das einfach unterschrieben", erklärte sich der Moderator das Entgegenkommen rückblickend. Damit konnte er seine Lehre wie geplant antreten. Dass die Bedenken des Arztes durchaus berechtigt waren, zeigte sich dann aber wohl doch noch. Auf die Frage "Hat jemals jemand grünhaarig den Salon verlassen?" antwortete Klaas nämlich trocken: "Ja." Details ließ er sich anschließend nicht entlocken – es folgte vielsagendes Schweigen.
Der Comedian plauderte noch über eine weitere Eigenschaft, die ihm selbst nicht besonders gefällt: Ab und zu überkomme ihn nämlich der Drang, mit etwas zu prahlen. Nach eigener Aussage versucht der Entertainer, diesen Hang zum Angeben bewusst im Zaum zu halten und sich zurückzunehmen. Wo diese Macke ihren Ursprung hat, glaubt er ebenfalls zu wissen: In seiner Familie soll es dafür ein Vorbild geben. Klaas geht davon aus, dass er die Neigung von seinem Vater übernommen hat.








