Vanessa Nwattu bricht ihr Schweigen über eine schwere Zeit
Vanessa Nwattu (26) meldet sich mit deutlichen Worten zurück und erklärt, warum es in den vergangenen Monaten so ruhig um sie geworden ist. In einem ausführlichen Beitrag auf Instagram schildert die Reality-TV-Bekanntheit, dass die Jahre im Rampenlicht an ihr gezehrt haben. Ihre Fans hätten Beziehungen, Trennungen, TV-Auftritte, Erfolge und Krisen mitverfolgt – ein vollständiges Bild ihres Lebens hätten sie dabei aber nie bekommen. Besonders offen wird Vanessa, wenn es um ihre vergangene Partnerschaft geht: Sie habe lange vieles ausgehalten, problematisches Verhalten gerechtfertigt und nach außen ein Bild aufrechterhalten, das mit ihrem Inneren nichts zu tun hatte. Dabei habe sie sich streckenweise selbst verloren. "Gerade die letzten Jahre haben mir gezeigt, wie unglaublich anstrengend es sein kann, sein Leben in der Öffentlichkeit zu leben. Ich habe Dinge erlebt, die mich als Mensch sehr verändert haben. Ich habe in einer Beziehung sehr lange Dinge ausgehalten, die ich heute anders einordne. Ich habe mich selbst dabei teilweise verloren, habe Verhalten gerechtfertigt, Dinge heruntergespielt und versucht, nach außen ein Bild aufrechtzuerhalten, während es in mir ganz anders aussah", erklärt sie in ihrem Post. Dass sie sich inzwischen seltener zu Wort meldet, bedeute allerdings nicht, dass sie nichts mehr zu sagen habe. Vielmehr wolle sie aufhören, sich ständig erklären zu müssen.
Die ständige Aufmerksamkeit habe sie verändert, schreibt die Influencerin weiter. Irgendwann sei es ihr schwergefallen, zwischen ihrem echten Leben und dem Bild zu unterscheiden, das andere von außen darauf projizierten. Vanessa beschreibt in ihrem Beitrag auch, wie sie sich ihren Alltag künftig vorstellt: "Ich möchte leben. Ich möchte reisen. Ich möchte lachen. Ich möchte feiern. Ich möchte spontan sein und Geschichten erleben, über die ich später noch lachen kann. Aber gleichzeitig sehne ich mich so sehr nach Ruhe. Nach einer Umgebung, in der ich einfach Vanessa sein kann." Privatsphäre empfinde sie inzwischen als besonderen Luxus. "Vielleicht ist mein größter Luxus gerade nicht mehr ein schönes Hotel, eine Reise oder irgendein materielles Ding. Vielleicht ist es ein Leben, in dem nicht jeder Moment für die Öffentlichkeit bestimmt ist", schreibt sie und ergänzt: "Vielleicht bin ich deshalb gerade etwas leiser. Nicht weil mein Leben weniger geworden ist. Sondern weil es endlich wieder mehr mir gehört. Ich muss mich selbst erst noch daran gewöhnen, dass das okay ist."
Vanessas Liebesleben spielte sich zuletzt tatsächlich zu einem großen Teil vor der Kamera ab. Bei Temptation Island V.I.P. hatte sie Aleksandar Petrovic (35) kennengelernt – und auch das Scheitern der Beziehung wurde später zum Thema im Fernsehen. Die belastenden Szenen in der Sendung anzusehen, fiel Vanessa nach eigener Aussage damals schwer. Öffentliche Statements hielt sie deshalb zunächst zurück. Dennoch blieb die gemeinsame Geschichte auch nach dem Liebes-Aus ein Teil ihrer Reality-TV-Laufbahn: Vanessa und Aleksandar traten zuletzt zusammen bei Prominent getrennt an und arbeiteten dort ihre frühere Beziehung vor laufenden Kameras auf. Mit ihrem aktuellen Instagram-Beitrag zieht Vanessa nun eine klare Grenze zu dieser öffentlich begleiteten Vergangenheit. "Ich glaube, ich lerne gerade etwas ganz Neues: Dass ich nicht ständig sichtbar sein muss, um präsent zu sein. Dass ich nicht jeden schönen Moment teilen muss, damit er wirklich passiert ist. Dass ich nicht jede schwierige Phase erklären muss, damit sie verstanden wird und dass ich auch mal offline sein darf, ohne dass etwas Schlimmes passiert ist", schreibt sie. Künftig möchte sie daher selbst entscheiden, welche Erlebnisse sie mit ihren Followern teilt und welche Momente ausschließlich zu ihrem privaten Alltag gehören.
























