Gerhard Delling schildert Tränen & Vorwürfe im Block-Prozess

Gerhard Delling schildert Tränen & Vorwürfe im Block-Prozess

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min
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Gerhard Delling (67) hat im Prozess um Christina Block (53) vor der Hamburger Kammer ausgesagt und dabei sämtliche gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Für den früheren TV-Moderator steht ein schwerwiegender Vorwurf im Raum: Beihilfe zur Entführung. Dementsprechend beschäftigte sich das Gericht ausführlich mit seiner Rolle in der betreffenden Silvesternacht. Wie Bild berichtet, äußerte sich Gerhard während seiner Aussage jedoch nicht nur zu den juristischen Anschuldigungen. Er sprach auch über seine Beziehung zu der Unternehmerin und darüber, wie sehr der Sorgerechtsstreit sie emotional belastet habe. Dabei gewährte er persönliche Einblicke in Christinas damalige Verfassung. "Ich habe noch nie so viele Tränen gesehen", schilderte er laut dem Blatt.

Auch die Ereignisse rund um die Silvesternacht schilderte Gerhard vor Gericht aus seiner Perspektive und ging dabei auf seine mutmaßliche Beteiligung ein. Laut Bild wies er alle Anschuldigungen zurück, die in diesem Zusammenhang gegen ihn erhoben wurden. Während der Verhandlung wurde außerdem ein emotionales Video thematisiert, das Christina an ihre Kinder gerichtet hatte. Damit stand im Gerichtssaal nicht nur die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle der Sportmoderator in der Tatnacht gespielt haben soll. Auch die familiären Umstände rund um den Fall wurden näher beleuchtet. Neben den strafrechtlichen Vorwürfen ging es somit ebenfalls um die Hintergründe, die zu der Eskalation rund um den Jahreswechsel geführt haben sollen.

Vor der Kammer erzählte Gerhard zudem, wie seine Beziehung zu Christina begonnen habe. Seiner Darstellung zufolge wirkte sich der Sorgerechtsstreit im Laufe der Zeit erheblich auf ihre Partnerschaft und den gemeinsamen Alltag aus. Besonders Christina habe die familiäre Auseinandersetzung emotional stark belastet. Laut Bild beschrieb der ehemalige Moderator die damalige Situation damit, dass "Tränen zum Alltag" geworden seien. Durch seine Aussage rückten neben den strafrechtlichen Anschuldigungen auch die persönlichen Auswirkungen des jahrelangen Streits um die Kinder in den Fokus des Prozesses. Wie das Gericht Gerhards Angaben letztlich einordnet, dürfte sich im weiteren Verlauf des Verfahrens zeigen.

Gerhard Delling bei der ARD Talkshow Maischberger, November 2022
ActionPress
Gerhard Delling bei der ARD Talkshow Maischberger, November 2022
Gerhard Delling und Christina Block im August 2025 in Hamburg
Imago
Gerhard Delling und Christina Block im August 2025 in Hamburg
Gerhard Delling und Christina Block auf dem Weg zum Landgericht Hamburg während des Prozesses um den Entführungsfall der Block-Kinder
Imago
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Gerhard schildert, Tränen seien damals zum Alltag geworden – wie wirkt diese Aussage auf euch?