Wird Prinzessin Eugenies Tochter einen Adelstitel erhalten?
Prinzessin Eugenie (36) und ihr Ehemann Jack Brooksbank (40) haben Anfang August 2026 ihr drittes Kind begrüßt: In einem Krankenhaus in Lissabon kam eine Tochter zur Welt, die bei der Geburt rund 2.977 Gramm wog. Einen Namen hat das Paar bislang nicht öffentlich gemacht – und auch einen Adelstitel wird das Mädchen aller Voraussicht nach nicht bekommen. Der Grund liegt in den strengen Regeln des britischen Königshauses. Demnach stehen die Titel Prinz und Prinzessin grundsätzlich nur den Kindern des amtierenden Monarchen sowie jenen Enkelkindern zu, die über die männliche Linie abstammen. Hinzu kommt, dass Jack bei der Hochzeit des Paares keinen Titel von der inzwischen verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) verliehen bekam. Die Neugeborene dürfte daher schlicht als "Miss Brooksbank" geführt werden. In der britischen Thronfolge taucht sie trotzdem auf – dort belegt sie Platz 15.
Damit reiht sich die Kleine in die Familientradition ein: Auch ihre älteren Brüder, der fünfjährige August und der dreijährige Ernest, tragen keinerlei Titel. Für die jüngste Tochter wird dieselbe Regelung erwartet. Eugenie selbst ist zwar seit ihrer Geburt Prinzessin, doch dieser Titel wird nicht automatisch über die weibliche Linie an die eigenen Kinder weitergereicht. Etwas anders sieht die Situation bei den Töchtern von Prinzessin Beatrice (38) aus. Deren Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi (42) stammt aus einer italienischen Grafenfamilie – aus Höflichkeit können Sienna und Athena deshalb als "Nobile Donna" beziehungsweise als Gräfinnen bezeichnet werden. Mit britischen Royaltiteln hat das allerdings nichts zu tun. Offiziell anerkannt werden diese italienischen Bezeichnungen vom italienischen Staat heutzutage ohnehin nicht mehr.
Eugenie und Jack teilen ihr Familienleben zwischen Großbritannien und Portugal auf, wo sie ein Zuhause besitzen. Zu den arbeitenden Royals zählt die dreifache Mutter nicht. Royal-Autor Robert Jobson erklärte gegenüber HELLO!, warum die beiden Schwestern ihre Kinder bewusst ohne Titel großziehen: "Die Royal-Schwestern haben beide Komplikationen für ihre Kinder vermieden, indem sie auf königliche und aristokratische Titel verzichteten. Ihre Kinder sind einfach August und Ernest Brooksbank sowie Sienna und Athena Mapelli Mozzi." Und weiter: "Das bedeutet weniger Aufmerksamkeit und ermöglicht ihnen, der Belastung zu entgehen, echte Personen des öffentlichen Lebens zu sein." Neben ihrem Familienalltag geht Eugenie einem Beruf nach: Sie arbeitet als Direktorin bei der Kunstgalerie Hauser & Wirth. Auch ihre Schwester Beatrice ist berufstätig – sie ist für das Technologieunternehmen Afiniti tätig.










