Motsi Mabuse will ihre Tochter ohne Prinzen stark machen
Motsi Mabuse (45) hat eine klare Botschaft an ihre achtjährige Tochter: Ein Prinz, der sie rettet, ist nicht notwendig. Anlässlich der Disney-Prinzessinnen-Woche, die vom 17. bis 23. August 2026 stattfindet, sprach die Tänzerin mit Bild über moderne Heldinnen und darüber, welche Werte sie ihrem Kind mitgeben möchte. Als Botschafterin der Aktionswoche für Deutschland und Großbritannien erklärte die "Let's Dance"-Jurorin: "Ich möchte meiner Tochter vor allem beibringen, dass sie keinen Prinzen braucht, um stark zu sein." Stattdessen wünscht sich Motsi, dass ihre Tochter sich selbst vertraut, eine eigene Meinung entwickelt und diese auch offen ausspricht. Ohne Angst durchs Leben zu gehen – das sei ihr für ihr Kind besonders wichtig. Gleichzeitig sollen aber auch andere Eigenschaften nicht auf der Strecke bleiben: Empathie, Respekt und Höflichkeit zählt die Tänzerin ebenfalls zu den Dingen, die sie ihrer Tochter vermitteln will.
Ihr eigenes Bild von Prinzessinnen habe sich im Laufe der Jahre stark verändert, verriet Motsi weiter. Als Kind dachte sie bei den Figuren vor allem an prachtvolle Ballkleider und daran, von jemandem gerettet zu werden. Heute sieht sie das anders: "Eine moderne Prinzessin muss eben nicht mehr darauf warten, dass ein Mann ihr Leben in Ordnung bringt. An einer Prinzessin, die stark ist und ihre eigene Meinung hat und dann ihren Prinzen findet, ist nichts schlimm. Der Prinz muss uns Prinzessinnen unterstützen. Nicht unterdrücken", betonte sie gegenüber Bild. Ihr Ehemann Evgenij Voznyuk sehe sich mit Humor längst nicht mehr als ihr Prinz, sondern als ihr König – und für die gemeinsame Tochter sei der Papa vor allem der "Bodyguard". Angesichts von Social Media und künstlicher Intelligenz hält Motsi innere Sicherheit für besonders wichtig. Kinder sollten trotz digitaler Scheinwelten begreifen, dass echte Menschen nicht perfekt sind. Deshalb möchte sie im Netz künftig bewusster die unglamourösen Momente teilen. Nach den aufwendigen Looks bei "Let's Dance" oder "Strictly Come Dancing" fühle sie sich auf dem Weg zum Flughafen nämlich wieder wie Aschenputtel.
Aufgewachsen ist Motsi in Südafrika als älteste von drei Töchtern – die "erste Prinzessin" ihrer Eltern, wie sie selbst erzählte. Schon als Mädchen liebte sie Cinderella und Schneewittchen, las ihre Geschichten, schaute die Filme und spielte die Märchen anschließend nach. Gemeinsam mit ihrer Tochter entdeckt sie die Disney-Welt inzwischen ganz neu. Eine besondere Bedeutung hat für die Tänzerin dabei Tiana aus "Küss den Frosch": "Zum ersten Mal gab es eine Prinzessin, die aussah wie ich selbst", erklärte sie gegenüber Bild. Auch ihre Tochter ist mittlerweile ein Fan von Tiana – und von Vaiana. Zu ihrem Geburtstag durfte sich das Mädchen sogar über eine große Vaiana-Party samt passender Verkleidungen freuen. Am Motto der Aktionswoche, "Einmal Prinzessin, immer Prinzessin", gefällt Motsi vor allem, dass die Figuren und ihre Geschichten aus ihrer Sicht verschiedene Generationen miteinander verbinden.










