Prinz William könnte Harry und Meghan die Titel entziehen
Prinz William (44) könnte als künftiger König mit dem royalen Rotstift arbeiten – und dabei auch vor Titeln nicht haltmachen. Davon geht zumindest der Historiker und Royal-Autor Andrew Lownie aus. Gegenüber News24 erklärte er, dass der Thronfolger nach seiner Krönung eine deutlich verkleinerte Monarchie anstreben dürfte. Betroffen wären davon nach Lownies Einschätzung all jene Mitglieder der Königsfamilie, die nicht zur direkten Thronfolge zählen – also unter anderem Williams Bruder Prinz Harry (41), dessen Ehefrau Herzogin Meghan (45) sowie die York-Familie rund um Andrew Mountbatten-Windsor (66). Wichtig dabei: Es handelt sich ausschließlich um die persönliche Prognose des Autors. Weder William selbst noch der Palast haben bislang angekündigt, dass Harry und Meghan ihre Titel tatsächlich verlieren sollen. Eine offizielle Reaktion auf Lownies Aussagen gibt es aus dem Königshaus ebenfalls nicht.
Dem Herzogspaar von Sussex legt der Historiker nahe, dem möglichen Schritt zuvorzukommen. "Mein Rat an sie, und den gleichen Rat würde ich den Yorks geben, ist, ihre Titel abzugeben und sich im Grunde in ein Leben außerhalb der Königsfamilie zurückzuziehen; ihre royale Stellung nicht zu Geld zu machen, sondern tatsächlich richtige Karrieren aufzubauen, die auf ihren Fähigkeiten beruhen", sagte er News24. Mit Blick auf den künftigen König führte Lownie weiter aus: "Ich denke, William wird letztlich die Titel all jener abschaffen, die nicht zur direkten Thronfolge gehören. Er wird eine viel kleinere Monarchie nach eher europäischem Vorbild wollen." Solche Veränderungen wolle der Prinz von Wales seiner Einschätzung nach lieber früher als später angehen. Lownie vermutet zudem, dass William frustriert darüber sei, dass König Charles III. aus seiner Sicht nötige Reformen bislang nicht angepackt habe. Die Monarchie stehe an einem Scheideweg – mehr Transparenz, Verantwortlichkeit und Modernisierung könnten verlorenes Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewinnen. Auch das ist allerdings seine eigene Analyse und kein offizielles Programm des Palastes.
Harry und Meghan leben mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) längst außerhalb des royalen Alltags. Zuletzt suchten sie Berichten zufolge aber wieder vorsichtig die Nähe zur Familie. Anfang Juli 2026 besuchten die Sussexes König Charles in dessen Privatresidenz Highgrove und brachten dabei auch ihre beiden Kinder mit. Nach Angaben von The Mirror dauerte das Treffen rund eineinhalb bis zwei Stunden. Für den Monarchen war es demnach das erste persönliche Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit 2022. Der Buckingham Palace bestätigte die Begegnung lediglich knapp – weitere Einzelheiten oder gar Fotos wurden nicht veröffentlicht. Harry und Meghan sollen das Zusammentreffen als ermutigend empfunden und auf weitere Besuche gehofft haben. Konkrete Pläne des Thronfolgers lassen sich daraus jedoch nicht ableiten.








