William zögert, Harry plant: Streit um Dianas Andenken?

William zögert, Harry plant: Streit um Dianas Andenken?

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Etwas mehr als zehn Monate vor dem 30. Todestag von Prinzessin Diana (†36) im August 2027 herrscht im Königshaus noch Unklarheit über die Gedenkpläne. Prinz William (44) spielt laut Daily Mail mehrere Varianten durch. Eine davon wäre ein stilles Gedenken ohne Öffentlichkeit, nur mit Prinzessin Kate (44) sowie den Kindern Prinz George (13), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8). Sein Bruder Prinz Harry (42) ist dagegen schon deutlich weiter: Für gleich mehrere Vorhaben zum Jahrestag soll er bereits angefragt worden sein. Die Daily Mail sieht deshalb Konfliktpotenzial bei der Frage, wer Dianas Bild künftig prägt.

Der Daily Mail-Journalist Richard Eden warnt vor den Folgen eines royalen Schweigens. In der Sendung "Palace Confidential" sagte er: "Das Problem ist jedoch: Wenn es keinen Gottesdienst gibt und William dann auch an keiner Art von Fernsehdokumentation teilnimmt, dann überlässt er das Vermächtnis seiner Mutter gewissermaßen Harry, der, wie wir wissen, gemeinsam mit Earl Spencer über Diana schreibt, und Harrys Sendung würde selbstverständlich von viel Öffentlichkeit und großem Interesse begleitet werden." Richard zufolge hat Harry etliche Weggefährten um Mithilfe gebeten. Die Moderatorin Dee Dee Dunleavy findet solche Pläne gegenüber News24 "zutiefst beleidigend". Sie sagt: "Ich möchte nicht gemein sein, aber ich halte den 30. Todestag nicht für ein bedeutendes Jubiläum." Üblich seien eher 25 und 50 Jahre. Nach all den Diana-Dokus der letzten 29 Jahre gelte: "Wir brauchen keine weitere Dokumentation, unabhängig davon, ob William oder Harry darin mitwirkt."

Als Diana im August 1997 mit 36 Jahren starb, war William 15 und Harry erst zwölf. Zwanzig Jahre später standen die Brüder noch Seite an Seite vor der Kamera: In "Diana, Our Mother: Her Life and Legacy" erinnerten sie an das Leben und Wirken ihrer Mutter. Heute gelten sie als zerstritten und entfremdet. Wann sie zuletzt Kontakt hatten, ist unbekannt. Diese Kluft gibt den getrennten Gedenkplänen eine besondere persönliche Schärfe. Auch aus Dianas früherem Umfeld kommen immer wieder Stimmen zu ihrem Einfluss auf die Söhne. Ihr einstiger Butler Paul Burrell (68) behauptete zuletzt, Harry hätte Herzogin Meghan (45) ohne den frühen Tod der Mutter nie geheiratet.

Bei der London Tech Week 2026: Prince William, Prince of Wales, beim Besuch einer Session im Olympia Exhibition Centre
Getty Images
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Prince Harry besucht die Invictus Spirit Awards der Invictus Games Foundation in Greenwich
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Prinzessin Diana, Prinz Harry und Prinz William in St. Tropez bei den Al-Fayeds, Juli 1997
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