Darum hängt Cecilia Asoro lieber mit Mitte-20-Jährigen ab
Cecilia Asoro (30) hat in ihrem Umfeld eine Entwicklung bemerkt, die sie selbst überrascht: Ihr Freundeskreis wird immer jünger. Wie der Realitystar in einem Video auf Instagram erzählt, lernt sie über Events, Reisen, den Sport und Dreharbeiten inzwischen vor allem Menschen Mitte 20 kennen. Deren Alltag passe momentan einfach besser zu ihrem eigenen. Denn während viele ihrer langjährigen Weggefährten heiraten, Kinder bekommen oder die Wochenenden mit Partner und Familie verbringen, ist die Singlefrau weiterhin viel unterwegs und liebt es, spontan zu sein. Jüngere Bekannte könnten eben kurzfristig verreisen, feiern oder Sport treiben – deshalb verbringt sie mittlerweile häufiger Zeit mit ihnen. Die Veränderung nimmt Cecilia mit Humor: "Ich fühle mich schon wie Stifler's Mom", scherzt sie in dem Clip. Damit spielt sie auf die Figur aus der Filmreihe "American Pie" an, die für ihre Affäre mit einem deutlich jüngeren Mann bekannt ist.
Vor allem an den Wochenenden werden die unterschiedlichen Lebensphasen für die Influencerin spürbar. Früher habe am Freitag eine kurze Nachricht genügt, um sich spontan zu verabreden – heute müssten gemeinsame Termine teilweise Wochen im Voraus geplant werden. Ein Freund ist mit der Familie unterwegs, eine Freundin verbringt Zeit mit ihrem Partner, andere brauchen mehrere Wochen Vorlauf. "Dann denke ich mir manchmal schon: Okay, und was mache ich jetzt?", gibt sie zu. Zurückgelassen fühlt sich Cecilia deswegen aber nicht. Ihre langjährigen Freunde seien ihr weiterhin wichtig, die neue Konstellation beschreibt sie so: "Es sind einfach unterschiedliche Freundschaften für unterschiedliche Lebensbereiche." Mit ihrer Situation trifft sie offenbar einen Nerv. Unter dem Video sammeln sich zahlreiche Reaktionen von Frauen wie "Du sprichst mir aus der Seele" oder "Ich schwöre, ich fühle jedes Wort, dachte schon, ich bin komisch, aber da bin ich ja scheinbar nicht allein."
Auch im Datingleben macht sich die Verschiebung bemerkbar. Gezielt nach jüngeren Männern suche sie zwar nicht, fühle sich aber häufiger zu ihnen hingezogen. Meist seien die Jüngsten etwa 26 Jahre alt gewesen, Begegnungen mit 23-Jährigen seien kurze Flirts geblieben. Solange sich beide auf Augenhöhe begegnen, spiele das Alter für sie keine große Rolle – schwierig werde es erst, wenn daraus völlig verschiedene Vorstellungen vom Leben entstehen. Ihr 30. Geburtstag habe sie dazu gebracht, ihr heutiges Leben mit ihren früheren Erwartungen abzugleichen. Liebe, einen Partner und vielleicht eine Familie wünscht sie sich durchaus, erzwingen möchte sie das wegen gesellschaftlicher Erwartungen oder Zeitdruck aber nicht: "Lieber später und mit dem richtigen Menschen, als einfach irgendetwas zu erzwingen." Tauschen will sie mit ihren vergebenen Freunden derzeit nicht: "Ich glaube, ich möchte nicht deren Leben haben – ich möchte irgendwann meine eigene Version davon haben." Bis dahin gelte: "Ich bin 30 – nicht 80."








