Sicherheitsexperte wünscht sich Maulkorb für Harry & Meghan
Ein ehemaliger Scotland-Yard-Mann hat offenbar genug – und richtet klare Worte an Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45). Dai Davies, der von 1995 bis 1998 die für den Schutz der Königsfamilie zuständige Einheit der Metropolitan Police leitete, rät Prinz Harry und Herzogin Meghan dringend zu mehr Zurückhaltung. Er fordert das Paar dazu auf, öffentlich weder Einzelheiten zu ihrem Schutz noch zu ihren Wegen oder ihren gemeinsamen Kindern preiszugeben. Auch familiäre Einblicke, die Harry und Meghan in den sozialen Medien veröffentlichen, könnten seiner Einschätzung nach ein Risiko darstellen. Sowohl die wiederholten Äußerungen der Sussexes zu ihren Sicherheitsbedenken als auch die privaten Einblicke, die sie über Social Media gewähren, sieht er kritisch. Gegenüber The Daily Telegraph formuliert der ehemalige Scotland-Yard-Mann seinen Rat ungewöhnlich scharf: "Haltet den Mund, Ende der Geschichte, haltet den Mund."
Aus Sicht des Sicherheitsfachmanns können Angaben zu Bewegungsabläufen und im Netz veröffentlichte Familienbilder genau jenen Menschen in die Hände spielen, die es auf Harry, Meghan oder deren Angehörige abgesehen haben. "Erstens erregt das Aufmerksamkeit, und zweitens liefert man jedem, der einem von ihnen oder einem Angehörigen schaden will, Hinweise", erklärt er gegenüber The Daily Telegraph. Harry und Meghan haben ihre Sorgen um den Schutz ihrer Familie in der Vergangenheit mehrfach öffentlich angesprochen. Gleichzeitig teilen der Herzog und die Herzogin von Sussex in den sozialen Medien regelmäßig Ausschnitte aus ihrem Alltag – vom Familienleben bis hin zu gemeinsamen Ausflügen. Genau diese Kombination betrachtet Dai offenbar mit großer Sorge: Wer seine Sicherheitslage thematisiere und zugleich private Details veröffentliche, schaffe zusätzliche Aufmerksamkeit. Sein Appell bezieht sich daher nicht nur auf konkrete Schutzkonzepte. Auch Angaben zu geplanten Wegen, Aufenthaltsorten oder zum Alltag der Kinder sollten Harry und Meghan seiner Forderung zufolge konsequent aus der Öffentlichkeit heraushalten.
Wie sehr das Thema Schutz den Alltag der Familie prägt, zeigte sich zuletzt bei der Schulwahl für Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5). Die Geschwister verließen eine zunächst ausgewählte Einrichtung schon nach zwei Kennenlerntagen wieder. Laut Hello! lag der überraschende Wechsel allerdings nicht an der Schule selbst. Stattdessen waren die Entfernung zum Zuhause der Familie und der dichte Verkehr auf der Strecke ausschlaggebend. Diese Bedingungen sollen es dem vergleichsweise kleinen privaten Sicherheitsteam der Sussexes erschwert haben, die täglichen Fahrten der Kinder zuverlässig abzusichern. Deshalb entschieden sich Harry und Meghan dem Bericht zufolge gegen die Einrichtung. Der Herzog kämpft seit Jahren darum, in welchem Umfang ihm und seiner Familie bei Aufenthalten in Großbritannien staatlicher Schutz zusteht.





























