"Nie wieder": Anna Heiser hat sich mehr von Rom-Trip erhofft
Anna Heiser (36) hat sich ihren ersten Trip in die italienische Hauptstadt wohl anders vorgestellt. Der aus Bauer sucht Frau bekannte Realitystar reist mit großen Erwartungen in die italienische Hauptstadt, doch schon die Unterkunft sorgt für Ernüchterung. Auf Instagram schildert Anna, dass das vermeintliche Hotelzimmer nicht dem erhofften rustikalen Italien-Flair entspricht. Stattdessen landet sie in einem Zimmer innerhalb einer Wohnung, die sie mit weiteren Touristen teilen muss. Es habe feucht gerochen, und der Blick nach draußen fiel auf einen zugemüllten Balkon. Für die erhoffte Italien-Romantik blieb da kaum Platz. Auch außerhalb der Unterkunft wird es für die zweifache Mutter zunächst nicht besser. Der Lärm der Stadt und die vielen Menschen überfordern sie schnell. Ihre Enttäuschung wächst zwischenzeitlich sogar so sehr, dass sie in ihrer Story ein drastisches Urteil fällt: "Ich komme nie wieder." Die ersten Stunden in der Ewigen Stadt entpuppten sich für die Zweifachmama also als echte Geduldsprobe.
Auch der Weg zu den Sehenswürdigkeiten brachte wenig Entspannung. Hupende Autos, eine vorbeifahrende Straßenbahn sowie dicht gedrängte Menschen an den Kreuzungen bestimmen ihre Eindrücke. Immerhin: Das Kolosseum und der Trevi-Brunnen konnten sie trotz des stressigen Auftakts beeindrucken. Vor allem den berühmten Brunnen mit seinem Rauschen, den Figuren und den zahlreichen Details bezeichnet Anna auf Instagram als "Meisterwerk". Viel Zeit zum Staunen blieb ihr allerdings nicht. Vor dem Brunnen habe die Menge sie "wie von einer Strömung weitergeschoben", schilderte die Influencerin. Ähnlich fällt ihr Erlebnis im Vatikan aus. Diesen nimmt der Realitystar als "durchgetaktete Maschinerie des Massentourismus" wahr. In der Sixtinischen Kapelle seien ihr nach eigenen Angaben gerade einmal zehn Minuten geblieben – und das, obwohl sie Michelangelos Kunstwerke schlichtweg überwältigten.
Gerade der Besuch im Vatikan hatte für Anna eine ganz persönliche Bedeutung. Die zweifache Mutter reist mit einer Vorstellung an, die sie bereits seit ihrer Kindheit begleitet. Für sie ist der Aufenthalt dort mit der Erfüllung eines großen katholischen Traums verbunden. Die Realität vor Ort fiel dann allerdings deutlich weniger besinnlich aus als erhofft. Zwischen Warteschlangen, Zeitdruck und Touristenströmen sorgten die imposanten Bauwerke und Kunstwerke aber eben auch für bewegende Momente. Und so bleibt es beim zwischenzeitlichen "Nie wieder" offenbar nicht: Am Ende ihrer Reise fällt Annas Fazit deutlich versöhnlicher aus. Die Ewige Stadt möchte sie trotz des feuchten Zimmers und der Touristenmassen nicht endgültig von ihrer Liste streichen.


























