Rebel Wilson wegen angeblicher Sabotage ihres Films verklagt
Rebel Wilson (46) muss sich in Sydney erneut vor Gericht verantworten – und zwar wegen ihres eigenen Regiedebüts. Seit Montag, dem 21. September, wird die Klage der britischen Produktionsfirma AI Film Production Limited vor dem Staatsgericht von New South Wales in Sydney verhandelt. Wie ABC News berichtet, werfen die Produzenten der Schauspielerin vor, die Veröffentlichung ihrer eigenen Musicalkomödie gezielt sabotiert und damit sowohl finanzielle Verluste als auch einen Imageschaden verursacht zu haben. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen vier Instagram-Beiträge, die die Regisseurin zwischen September 2024 und Juli 2025 mit ihren Millionen Followern teilte. Darin erhob sie Anschuldigungen wegen unangemessenen Verhaltens und der Veruntreuung von Geldern am Set. Nach Darstellung der Kläger blieb es jedoch nicht bei den öffentlichen Anschuldigungen. Rebel habe Gespräche mit potenziellen Vertriebspartnern untergraben und mit juristischen Schritten gedroht, um Vorführungen des Films in Australien zu verhindern.
Wie ABC News berichtet, argumentiert die Produktionsfirma, dass die Äußerungen der Schauspielerin gegen das Verbraucherrecht und zugleich gegen mehrere Verträge verstoßen hätten. Das Unternehmen verlangt dafür eine finanzielle Entschädigung. Ursprünglich sollte "The Deb" bereits 2024 in die Kinos kommen. Nach dem Zerwürfnis zwischen Rebel und den Produzenten Amanda Ghost, deren Ehemann Gregor Cameron sowie Vince Holden wurde das Projekt jedoch zunächst auf Eis gelegt – veröffentlicht wurde der Film schließlich erst im April 2026. Rebel setzt sich gegen die neue Sabotage-Klage mit einer Gegenklage zur Wehr und hält an ihren bisherigen Anschuldigungen fest. In den Gerichtsunterlagen wirft sie Amanda, deren Ehemann Gregor und Vince ein "beunruhigendes Muster rechtswidrigen und empörenden Verhaltens, einschließlich Diebstahls, Mobbings und sexuellem Fehlverhalten" vor. Damit bestreitet die aus Pitch Perfect bekannte Schauspielerin nicht nur die Darstellung der Produktionsfirma. Sie bringt zugleich erneut jene Vorwürfe vor, die den Streit um das Filmprojekt bereits seit 2024 prägen.
Der Streit um "The Deb" beschäftigt die Gerichte schon seit geraumer Zeit. Im Juli 2026 endete eine Verleumdungsklage der Hauptdarstellerin Charlotte MacInnes gegen Rebel, ohne dass die Regisseurin verurteilt wurde. Auch in jenem Verfahren spielten die vier Instagram-Posts eine zentrale Rolle. Rebel hatte die Auseinandersetzung zudem öffentlich aufgegriffen. In der australischen Sendung "60 Minutes Australia" erklärte sie, Hauptdarstellerin Charlotte MacInnes habe ihr von einem Vorfall erzählt, bei dem Produzentin Amanda Ghost ihr zu nahe gekommen sein soll. Seit Juli 2024 steht die auch aus "Bridesmaids" bekannte Schauspielerin in einem juristischen Konflikt mit Amanda, Gregor und Vince. Mit der neuen Klage verschiebt sich der Schwerpunkt der Auseinandersetzung nun allerdings: Diesmal geht es vor allem um die angeblich behinderte Filmveröffentlichung und die daraus entstandenen Schäden.























