Bekannter Daddy: sombr nennt Nepo-Baby-Vorwürfe "absurd"
Shane Boose, der unter dem Künstlernamen sombr bekannt ist, hat genug von einer Anschuldigung, die ihn seit einiger Zeit begleitet: Immer wieder wird der Musiker als sogenanntes Nepo-Baby bezeichnet. Kritiker verweisen dabei vor allem auf seinen Vater Andy Boose, der beruflich Luxusveranstaltungen für Prominente und große Organisationen auf die Beine stellt. Im Interview mit ELLE stellte der Sänger nun klar, dass ihm das Umfeld seiner Familie weder einen Plattenvertrag beschert noch seine Musikkarriere überhaupt erst möglich gemacht habe. Besonders stört den jungen Sänger die Behauptung, dass ausgerechnet die gemeinnützige Arbeit seines Vaters ihm den entscheidenden Karriereschub verpasst haben soll. "Das ist einfach unglaublich absurd", sagte er dazu im Gespräch. Der Musiker betonte, dass er den Weg selbst gemeistert habe.
Andy Boose führt die Eventfirma AAB Productions, die in der Entertainmentbranche tätig ist. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Sir Elton John (79), Madonna (68) und Tennisstar Novak Djokovic (39). Die Firma organisiert außerdem Wohltätigkeitsveranstaltungen für Institutionen wie die Elton John AIDS Foundation, Madonnas Hilfsorganisation Raising Malawi, die Leonardo DiCaprio (51) Foundation und UNICEF. Zuvor war sein Vater fast zehn Jahre lang als Leiter für Sonderveranstaltungen bei der Aidsforschungsorganisation amfAR tätig. Auch seine Mutter Bennah Serfaty arbeitet dort und ist als PR-Direktorin beschäftigt. Nachdem das Porträt im Magazin ELLE erschienen war, fingen die Nepo-Baby-Vorwürfe an, sich schnell in den sozialen Medien zu verbreiten. Viele stellten eine direkte Verbindung zwischen den Jobs seiner Eltern und dem Durchbruch des Sängers her. Und genau diese Anschuldigung weist der Musiker entschieden zurück.
Im Zuge der Debatte stellt sich sombr klar hinter seine Familie. Statt sich von den Berufen seiner Eltern zu distanzieren, hebt er deren jahrelangen Einsatz für wohltätige Zwecke und im Kampf gegen HIV und Aids hervor. "Ich werde meinen Vater und meine Mutter immer respektieren. Ich bin so verdammt stolz auf sie, denn sein Leben einer solchen Sache zu widmen, ist unglaublich und wichtig", betont der Sänger im Interview. Musikalisch läuft es für ihn derzeit ohnehin bestens: Mit seinem 2025 erschienenen Debütalbum "I Barely Know Her" feierte er große kommerzielle Erfolge. Und auch von Musikgiganten erhält der Musiker Anerkennung: In einem Interview mit Variety schwärmte er vor Kurzem von seiner Freundschaft zu Taylor Swift (36) und erzählte von einem Moment bei ihrer Aufnahme in die Songwriters Hall of Fame, der ihn zu Tränen rührte.
























