Ihre letzte Lipödem-OP: Sarah-Jane Wollny schöpft neue Kraft
Für Sarah-Jane Wollny (27) ist nun endlich das Ende ihrer Lipödem-Behandlung in Sicht. In der kommenden Woche steht für die 27-Jährige der vorerst letzte Eingriff an, nur wenige Tage vor ihrem 28. Geburtstag. In ihrer Instagram-Story blickte die Realitybekanntheit jetzt auf die vergangenen Monate zurück, die ihrem Körper einiges abverlangt haben. Vier Operationen innerhalb von nur vier Monaten liegen bereits hinter Sarah-Jane, entsprechend groß ist ihre Sehnsucht nach einer Pause für ihren Körper. "Dann bin ich auch super, super froh und happy, dass ich das endlich durch habe und mein Körper heilen kann", erklärt sie ihrer Community.
Ob die Behandlung mit dem Eingriff an den Armen tatsächlich abgeschlossen ist, wird sich allerdings erst später zeigen. Drei Monate danach soll bei einer Kontrolle überprüft werden, wie sich ihr Zustand entwickelt hat und ob Sarah-Jane weiterhin von Beschwerden betroffen ist. Sollte weiterer Behandlungsbedarf bestehen, könnte entgegen ihrer jetzigen Hoffnung doch noch ein weiterer Eingriff nötig werden. Neue Kraft gibt ihr derzeit vor allem der enge Zusammenhalt in ihrer Familie. Besonders ihre Mutter Silvia Wollny (61) steht ihr rund um die Operationen zur Seite: "Hätte ich meine Familie in dieser Zeit nicht gehabt, wäre ich, glaube ich, in ein Loch gefallen", gesteht Sarah-Jane. "Sie helfen mir unglaublich gerne und ich muss nicht einmal nach Hilfe fragen. Sie sind einfach da."
Wie wertvoll diese Unterstützung für Sarah-Jane ist, zeigt auch eine schwierige Erfahrung aus dem vergangenen Jahr. Damals hatte sie sich einer Bauchdecken- und Oberarmstraffung unterzogen und war ebenfalls auf Hilfe angewiesen. Von einer bestimmten Person, deren Namen Sarah-Jane nicht nennt, habe sie sich damals jedoch nur widerwillig unterstützt gefühlt. "Dann habe ich kurz nach der OP versucht, alles alleine zu machen, und deswegen ist ja auch meine Narbe am Bauch damals gerissen", erinnert sich die Altenpflegerin in ihrer Instagram-Story. Damals habe sie sogar das Gefühl gehabt, gar keine Hilfe verdient zu haben. Umso mehr berührt sie heute, dass ihre Familie ganz selbstverständlich für sie da ist, ohne dass sie überhaupt darum bitten muss.

























