Brad Pitt fordert Unterlagen: Angelina Jolie wehrt sich
Im langwierigen Rechtsstreit um das französische Weingut Château Miraval geht Angelina Jolie (51) erneut in die Offensive. Das Anwaltsteam ihres Ex-Manns Brad Pitt (62) will sie gerichtlich dazu verpflichten lassen, weitere Finanzunterlagen offenzulegen – konkret geht es um ihre Einkünfte aus den Jahren 2017 bis 2019 sowie um mögliche nachträgliche Gewinnbeteiligungen aus Deals mit Filmstudios. In Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, wehrt sich die Schauspielerin gegen diese umfangreiche Forderung. Sie habe der Herausgabe ihrer Daten für die Jahre 2020 und 2021 bereits zugestimmt, alles Weitere betreffe jedoch ihre Privatsphäre und habe mit dem eigentlichen Streitpunkt nichts zu tun.
Angelina führt zudem an, sie habe beruflich bewusst kürzergetreten, um sich um ihre sechs Kinder zu kümmern. Mögliche Einnahmen aus älteren Beteiligungsvereinbarungen änderten daran nichts – gearbeitet habe sie in diesem Zeitraum trotzdem weniger. Brad sieht das offenbar anders. Laut TMZ hält seine Seite die Steuer- und Einkommensunterlagen sehr wohl für relevant, da Angelina angegeben hatte, über Jahre hinweg auf Verdienst verzichtet zu haben und wirtschaftlichem Druck ausgesetzt gewesen zu sein. Die Hollywoodschönheit stellt nun klar, dass sich dieser Druck ausschließlich auf das Weingut bezogen habe – und keineswegs auf ihr Bankkonto oder ihre sonstigen Einnahmen.
Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzung ist Angelinas Behauptung, ihr Ex-Mann habe den Ankauf ihres Miraval-Anteils 2021 an eine Bedingung geknüpft – sie hätte demnach eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen müssen. Das Weingut Château Miraval hatten die beiden noch während ihrer Beziehung gemeinsam erworben. Seit Jahren beschäftigt das Anwesen in Südfrankreich nun schon die Gerichte: Die Ex-Partner streiten dabei sowohl über das Weingut selbst als auch über den von Angelina veräußerten Anteil. Der nächste Gerichtstermin ist für den 6. Oktober angesetzt.





















