

Er flog aus der Vorlesung: Hans Sigl brach sein Studium ab
Das Studium von Hans Sigl (57) nahm ein abruptes und unerwartetes Ende: An der Universität Salzburg legte sich der gebürtige Österreicher mit einer Dozentin an – was dazu führte, dass sie ihn kurzerhand aus dem Hörsaal warf. Über die genauen Hintergründe des Eklats schweigen die Beteiligten. Laut einem Bericht von InTouch markierte dieser Vorfall jedoch einen entscheidenden Meilenstein in seinem Leben. Anstatt das Ganze auszusitzen, zog der heutige Schauspieler die Reißleine: Er brach das Studium ab und wagte einen kompletten beruflichen Neustart. Eine akademische Laufbahn stand damit nicht mehr zur Debatte. Stattdessen entschied sich Hans für die Schauspielerei – jenen Weg, der ihn Jahre später als Dr. Martin Gruber in der ZDF- und ORF-Serie "Der Bergdoktor" einem Millionenpublikum bekannt machen sollte. Aus dem gescheiterten Studenten wurde einer der bekanntesten Seriendarsteller im deutschsprachigen Fernsehen.
Bis zu diesem Bruch hatte Hans bereits einige Anläufe hinter sich: Zuerst schrieb er sich für Jura ein, wechselte dann aber auf Lehramt mit den Fächern Englisch und Psychologie. Nach dem Zerwürfnis mit der Dozentin war für ihn jedoch Schluss. "Das war es für mich!", lautete seine Reaktion. Nach dem Uni-Aus schlug er eine komplett neue Richtung ein und absolvierte am Tiroler Landestheater Innsbruck eine umfassende Ausbildung in Schauspiel, Tanz und Gesang. Auf dieser Bühne feierte er auch seine ersten künstlerischen Erfolge. Schritt für Schritt eroberte er danach die Fernsehwelt, unter anderem mit einer Rolle in "SOKO Kitzbühel". Der endgültige Ritterschlag folgte schließlich im Jahr 2008: Als Dr. Martin Gruber in "Der Bergdoktor" spielte er sich in die Herzen der Zuschauer. Seither ist er eine feste Größe im Hauptabendprogramm.
Rückblickend war sein damaliger Ausflug an die Universität aber gar nicht so unbegründet. Hans Sigl vertiefte sich damals ernsthaft in die Fächer Psychologie und Englisch mit dem ursprünglichen Ziel, Lehrer zu werden. Im Nachhinein verriet er jedoch, dass ihn die Arbeit als Therapeut noch viel mehr fasziniert hätte, während beim Lehramtsstudium immer größere Zweifel aufkamen. Dass der Schauspieler schon früh keine Angst vor radikalen Veränderungen hatte, bewies er bereits als Teenager: Laut Das Neue Blatt verließ er schon mit 17 Jahren sein Elternhaus, um sein Leben komplett selbst in die Hand zu nehmen. Die Selbstständigkeit war ihm also schon lange vor dem Studienabbruch vertraut. Heute gehört er mit seiner Rolle als Bergdoktor zu den festen Größen im deutschsprachigen Fernsehen – ein Karriereweg, der ohne den Eklat in der Vorlesung womöglich nie begonnen hätte.























