Colleen Hoover bezieht Stellung zum Blake-Justin-Rechtsdrama
Lange hat sich Colleen Hoover (46) aus der juristischen Auseinandersetzung zwischen Blake Lively (39) und Justin Baldoni (42) weitgehend herausgehalten – jetzt hat sich die Autorin jedoch ausführlicher geäußert. Im Rahmen der Promotion für die Verfilmung ihres Romans "Verity", die am 2. Oktober an den Start geht, sprach sie mit Variety ausführlich über den Streit der beiden Hauptdarsteller ihrer 2024 erschienenen Adaption It Ends With Us. Positionieren möchte sich die Schriftstellerin nicht. "Ich fühle mit allen, wisst ihr?", schilderte sie im Interview. Die Streitigkeiten zwischen den Hollywoodstars trennt die Autorin klar von dem gemeinsamen Projekt, an das sie bis heute glaubt. "Als Autorin war und bin ich so stolz auf diesen Film. Ich finde, sie haben großartige Arbeit geleistet", betonte sie.
Vor allem für die Leistungen vor der Kamera gab es von Colleen Lob: "Ich finde, Blake war großartig darin, Justin war großartig darin, Brandon [Sklenar] war großartig darin." Die finale Fassung habe sie bereits gesehen, bevor der Streit öffentlich wurde und bevor sie überhaupt davon wusste. Schon zu diesem Zeitpunkt sei sie stolz gewesen – und daran habe sich bis heute nichts geändert. Hintergrund der Auseinandersetzung: Blake hatte ihrem Co-Star und Regisseur sexuelle Belästigung, Vergeltungsmaßnahmen und eine gezielte Kampagne zur Rufschädigung vorgeworfen. Justin wies die Vorwürfe zurück und reichte eine Gegenklage in Höhe von 400 Millionen Dollar gegen die Schauspielerin und ihren Ehemann Ryan Reynolds (49) ein. Ein Bundesrichter wies diese Gegenklage ab, später wurde auch ein Großteil von Blakes Forderungen verworfen. Im Mai einigten sich beide Parteien außergerichtlich – ohne Geldzahlung, Entschuldigung oder Verschwiegenheitsvereinbarung.
Ohne finanzielle Folgen blieb die Einigung für Justin jedoch nicht. Gemeinsam mit seiner Firma Wayfarer Studios musste er nun etwas mehr als 400.000 US-Dollar der von Blake beantragten Rechtskosten übernehmen. Die Schauspielerin hatte ursprünglich eine Erstattung in Millionenhöhe gefordert. Blakes Anwälte werteten die Entscheidung gegenüber Page Six dennoch als historisch: "Wie wir vom ersten Tag an gesagt haben, ging es in Livelys Fall nie um Geld – es ging um Verantwortlichkeit." Justins Anwalt Bryan Freedman sah in diesem Beschluss hingegen "einen bedeutenden Sieg" für ihn. Trotz außergerichtlicher Einigung sind sich die Parteien also weiterhin nicht wirklich einig.



























