

Fiona Shaw nennt Phoebe Waller-Bridge ihre Seelentochter
Zwischen Fiona Shaw und Phoebe Waller-Bridge (41) scheint weit mehr zu bestehen als eine gewöhnliche Verbindung unter Schauspielkolleginnen. Im Gespräch mit Good Housekeeping bezeichnet Shaw die Schöpferin von "Killing Eve" als ihre "Seelentochter" und erinnert sich lebhaft an ihre erste Begegnung. Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Mittagessen in London, unweit der Goodge Street. Schon damals habe Shaw gespürt, dass sie einer ganz besonderen Person gegenübersaß. "Ich traf Phoebe zum ersten Mal zum Mittagessen irgendwo nahe der Goodge Street in London, und ich wusste sofort, dass sie ein sehr außergewöhnlicher Mensch ist", erzählt sie dem Magazin. Ihre Bewunderung geht noch weiter: "Wenn ich in meinem Leben eine Seelentochter haben könnte, dann wäre sie es. Ich mache mich selbst größer, wenn ich das sage – ich könnte mich glücklich schätzen!" Aus dem ersten gemeinsamen Essen entwickelte sich über die Jahre eine immer engere Beziehung. Auch beruflich kreuzten sich ihre Wege bei "Killing Eve", wo Shaw als Carolyn Martens zu sehen war.
Ihre warmen Worte über Phoebe Waller-Bridge sind längst nicht die einzige persönliche Seite, die Fiona Shaw in dem Gespräch zeigt. Auch mit Blick auf ihr eigenes Leben zieht die Schauspielerin eine ausgesprochen positive Bilanz. Gegenüber Good Housekeeping sagt sie, ihr Leben habe ihre einstigen Erwartungen weit hinter sich gelassen. Trotzdem hält sie sich selbst keineswegs für eine außergewöhnliche Persönlichkeit: "Mein Leben hat alle Erwartungen übertroffen, die ich daran hatte, aber ich glaube nicht, dass ich einzigartig bin. Wenn überhaupt, bin ich ziemlich gewöhnlich. Und wisst ihr was? Ich hatte das fantastischste Leben", sagt sie gegenüber dem Magazin. Selbst im Fernsehen fühlt sie sich trotz ihrer langjährigen Karriere noch wie eine Anfängerin. Für sich selbst hat Fiona eine ungewöhnliche Bezeichnung gefunden: Sie nennt sich einen "jungen alten Menschen". Das Älterwerden sei für sie derzeit eine ganz neue Erfahrung – eine, die sie nach eigenen Worten ausdrücklich genießt.
Auch abseits der Schauspielerei spielt ihre Ehe für Fiona, die auch schon als Model auf der London Fashion Week gelaufen ist, eine wichtige Rolle. Seit 2018 ist sie mit der aus Sri Lanka stammenden Memoirenschriftstellerin und Ökonomin Sonali Deraniyagala verheiratet. Die beiden lernten sich vor über zehn Jahren in New York kennen, als Fiona dort mit "The Testament of Mary" am Broadway auftrat. Dass es bei ihnen zu Hause regelmäßig gesellig zugeht, liegt auch daran, dass das Paar gern Freunde zum Essen einlädt und häufig Gäste empfängt. Beim Kochen hält Fiona sich nach eigener Aussage lieber zurück: Sie sei keine gute Köchin, während Sonali gut kochen könne. Wie prägend ihre Ehe für sie ist, machte Fiona bereits im vergangenen Jahr im Podcast "Table Manners" deutlich. Durch Sonali habe sie eine völlig neue Welt rund um Sri Lanka kennengelernt – und das ausgerechnet in einer Lebensphase, in der sie ihr eigenes Leben vielleicht bereits etwas zurückgefahren hätte.





















