

Heiraten? Für Barbara Salesch kommt das nicht infrage
Eine Hochzeit? Das war für Barbara Salesch (76) nie ein Thema – und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Im Interview mit RTL findet die TV-Richterin dafür deutliche Worte: "Das ist mir völlig wurscht. Ich tue es nicht. Ich brauch nicht heiraten." Auch eine große Liebe hätte Barbara nicht automatisch dazu bewegt, vor den Traualtar zu treten. Denn für die Moderatorin entscheidet keine offizielle Urkunde darüber, ob zwei Menschen miteinander glücklich sein können. Für eine funktionierende Partnerschaft ist aus ihrer Sicht etwas ganz anderes entscheidend als ein Stück Papier vom Standesamt. "Auch aus Liebe muss man nicht heiraten. Hauptsache, man versteht sich", betont sie gegenüber dem Sender. Barbara macht damit klar: Ihr persönliches Glück hängt nicht von einer Hochzeit ab. Dass sie selbst nie den Bund fürs Leben geschlossen hat, scheint für sie daher kein Grund zu sein, etwas zu vermissen.
Privat hat sich die TV-Bekanntheit ein ruhiges Leben fernab des Rampenlichts eingerichtet. Sie wohnt auf einem Bauernhof bei Petershagen in Westfalen. Ganz ohne regelmäßige Reisen kommt sie wegen ihrer Arbeit allerdings nicht aus. Für die Dreharbeiten ihrer Gerichtssendung fährt die frühere Richterin immer wieder nach Köln. Während ihrer Aufenthalte in der Domstadt übernachtet sie bereits seit Jahren im Savoy Hotel. Die Unterkunft ist für die Moderatorin längst zu einem vertrauten Ort geworden. Inzwischen ist ihr das Personal dort bestens bekannt, wie sie RTL verriet: "Man kennt die Leute, die Mitarbeiter seit ewigen Zeiten", erzählt Barbara. Dauerhaft in Köln bleibt sie jedoch nicht. Sobald die Kameras aus sind, geht es für sie zurück auf ihren Hof. Ein Leben zwischen Gerichtssaal-Kulisse und Landidylle also – und eines, das für Barbara offenbar rundum passt.
Vor der Kamera steht Barbara mittlerweile seit 27 Jahren. Bei ihrer Arbeit im Fernsehen kann sie auf ihre Erfahrung als echte Richterin zurückgreifen. Ihre Fernsehpersönlichkeit betrachtet sie deshalb auch nicht als klassische Rolle. "Ich bin die Richterin und fertig. Das bin ich mein ganzes Leben", erklärt Barbara gegenüber RTL. Ihr Erfolgsrezept fasst die Moderatorin entsprechend kurz zusammen: "Ich spiele mich." Obwohl die vor der Kamera verhandelten Fälle inszeniert sind, legt Barbara großen Wert auf eine juristisch stimmige Darstellung. Ihr reicht es offenbar nicht, die fertigen Texte lediglich vorzutragen. An den Drehbüchern für die Primetime-Fälle wirkt sie nach eigenen Angaben selbst mit – rund drei Wochen lang beschäftigt sie sich mit einem solchen Fall, bevor er über den Bildschirm flimmert.




















