Diddy wegen VIP-Vorwürfen erneut in Einzelhaft verlegt
Sean "Diddy" Combs (56) soll hinter Gittern erneut isoliert werden. Der Rapper wird im Bundesgefängnis FCI Fort Dix im US-Bundesstaat New Jersey offenbar vorübergehend in Einzelhaft verlegt. Wie TMZ berichtet, hängt die Maßnahme mit einer gefängnisinternen Untersuchung zusammen. Dabei soll geprüft werden, ob an den zuletzt aufgekommenen Vorwürfen etwas dran ist, wonach der Musiker im Gefängnis eine Sonderbehandlung genieße und sich von Mitgefangenen bedienen lasse. Ins Rollen gebracht wurde die Debatte durch einen Bericht von NBC News, in dem vier ehemalige Insassen aus Diddys Einheit von den angeblichen Privilegien berichteten. Quellen erklärten gegenüber TMZ, dass eine vorübergehende Unterbringung in Einzelhaft während der Überprüfung solcher Anschuldigungen üblich sei. Ob Diddy tatsächlich gegen Gefängnisregeln verstoßen hat, steht bislang nicht fest. Ebenso ist unklar, wie lange die Untersuchung und damit seine Isolation dauern könnten.
Eine offizielle Bestätigung für die Maßnahme gibt es bislang nicht. Das Federal Bureau of Prisons äußert sich aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen weder zu einer möglichen Einzelhaft noch zu einer konkreten Untersuchung gegen den Musiker. Die Behörde erklärte jedoch allgemein, dass sowohl mögliche Regelverstöße von Insassen als auch mutmaßliches Fehlverhalten von Mitarbeitern untersucht würden. Unerlaubte Handys, Drogen und Waffen seien in Gefängnissen weiterhin ein fortwährendes Problem. Auch Diddys Sprecher Juda S. Engelmayer wollte sich zu den aktuellen Behauptungen nicht konkret äußern. "Es gibt keine Möglichkeit, diese Gerüchte unabhängig zu überprüfen", erklärte er laut DailyMail. Für Diddy wäre es unterdessen nicht das erste Mal, dass er Zeit in Isolation verbringen muss. Bereits im Juli soll er nach einer Auseinandersetzung mit einem anderen Insassen in Einzelhaft gekommen sein.
Auslöser der aktuellen Prüfung sind Berichte über einen angeblich ungewöhnlich komfortablen Gefängnisalltag des Rappers. Mitgefangene sollen demnach spezielle Mahlzeiten für ihn zubereiten, ihm verschiedene Arbeiten abnehmen und ihn sogar massieren. Außerdem war von geschmuggeltem Alkohol die Rede. Diddys Sprecher hatte die Darstellung eines VIP-Lebens hinter Gittern zurückgewiesen und betont, der Musiker verbüße seine Strafe regelkonform. Der 56-Jährige sitzt wegen zweier Schuldsprüche im Zusammenhang mit dem Transport von Prostituierten über Bundesstaatsgrenzen eine Haftstrafe von vier Jahren und zwei Monaten ab. Von den schwerwiegenderen Anklagepunkten der organisierten Kriminalität und des Sexhandels wurde er hingegen freigesprochen. Nach aktuellem Stand des Federal Bureau of Prisons soll Diddy am 21. Januar 2028 entlassen werden.























