Nach Auftritt: Martina Reuter muss erstmals zum Dopingtest
Erstmals in ihrer Laufbahn musste Martina Reuter (46) zur Dopingkontrolle: Kaum hatte die Moderatorin bei der Natural-Bodybuilding-Meisterschaft ANBF im österreichischen Linz die Bühne verlassen, wurde sie zur Probe gebeten. Wie Bild berichtet, sollen solche Kontrollen, meist in Form von Urinproben, bei Natural-Events garantieren, dass niemand mit verbotenen Mitteln nachhilft. Martina begrüßt dieses Vorgehen ausdrücklich und erklärte: "Ich finde das richtig und wichtig. Natürlich lasse ich mich jederzeit testen, denn ich habe mich auf natürlichem Weg zu einer Bodybuilderin trainiert." Schon am 24. Oktober steht in Boston der nächste große Schritt an: Dann betritt sie erstmals bei einem US-Wettkampf die Bodybuildingbühne, wieder mit dem Anspruch, ganz ohne Hilfsmittel anzutreten.
Gegen 13 Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz landete Martina in Linz im Mittelfeld. Mit dem Ergebnis und vor allem mit ihrer Entwicklung ist sie dennoch zufrieden. "Ich bin stolz auf meinen Körper, auf die Muskeln, die ich aufgebaut habe, und vor allem darauf, dass ich nicht aufgegeben habe", erklärte sie gegenüber Bild. Erst zwei Wochen vor dem Wettbewerb hatte sie das Team gewechselt. Seitdem arbeitet sie mit Olaf Mann zusammen, der seit mehr als zwanzig Jahren im Bodybuilding aktiv ist und ein eigenes Athletinnenteam betreut. Eine längere Pause vor dem Start in Boston ist nicht vorgesehen. Ein kleines Zugeständnis machte ihr Trainer Olaf nach dem Auftritt aber: "Vielleicht darf sie heute einmal ein Siegermenü nach Wahl essen – aber ab morgen geht es wieder zurück in den Wettkampfmodus."
Vor etwa zwei Jahren begann Martinas Wandlung, damals zeigte die Waage 125 Kilogramm. Heute sind es insgesamt 60 Kilogramm weniger. Wie stark sich ihr Körper allein binnen eines Jahres verändert hat, verdeutlicht der Vergleich zweier Auftritte in Linz: Bei ihrem allerersten Bodybuilding-Wettkampf brachte sie 78 Kilogramm auf die Waage, bei der Rückkehr an denselben Ort waren es nur noch 65, also 13 weniger. Auch international lief es für die Österreicherin zuletzt gut. Beim Wettbewerb "Austrian Oak" in Wien sicherte sie sich vor fünf Wochen vier Medaillen: eine goldene, zwei silberne und eine bronzene. Die Zeit vor Linz verlief privat allerdings alles andere als ruhig. Martina trennte sich von ihrem damaligen Partner und Coach Vladi und stand erstmals ohne ihn im Wettkampf.























