Michael J. Fox erhält Kanadas höchste zivile Auszeichnung
Michael J. Fox (65) ist in seiner Heimat Kanada mit der höchsten zivilen Auszeichnung des Landes geehrt worden. Bei einer Zeremonie in der Rideau Hall in Ottawa wurde der Schauspieler am Freitag zum Companion des Order of Canada ernannt – das ist die höchste Rangstufe innerhalb des kanadischen Verdienstordens. Fox nahm die Ehrung persönlich entgegen, stand während der Nationalhymne aufrecht und posierte im Anschluss gemeinsam mit Generalgouverneurin Louise Arbour für Erinnerungsfotos. Laut CTV News würdigt die Ernennung Fox' "kraftvollen weltweiten Einsatz und seine unerschütterliche Offenheit im Umgang mit Parkinson". Bei dem Schauspieler war die Erkrankung bereits 1991 im Alter von 29 Jahren diagnostiziert worden. Öffentlich machte er seine Diagnose allerdings erst im Jahr 1998. Seitdem spricht er offen über die Symptome und die persönlichen Herausforderungen der fortschreitenden Krankheit – und engagiert sich intensiv für die Forschung sowie für andere Betroffene.
Nach Angaben der Michael J. Fox Foundation for Parkinson's Research kamen durch seinen Einsatz bislang mehr als 2,6 Milliarden Euro für die Parkinson-Forschung zusammen. Damit zählt die Stiftung des Schauspielers zu den wichtigsten Geldgebern auf diesem Gebiet. Seine Bekanntheit aus Hollywood nutzt er seit Jahren konsequent, um die Krankheit sichtbarer zu machen und Spenden für die Suche nach einem Heilmittel zu sammeln. Insgesamt wurden 51 Persönlichkeiten neu in den Orden aufgenommen oder innerhalb des Order of Canada befördert. Für den Schauspieler, der aus Edmonton in der Provinz Alberta stammt und international vor allem durch die Filmreihe "Zurück in die Zukunft" bekannt wurde, ist es damit die bedeutendste Anerkennung, die sein Geburtsland zu vergeben hat.
Kurz zuvor hatte der Schauspieler bereits eine andere Auszeichnung erhalten: Bei den "Emmy Awards" 2026 in Los Angeles war Fox mit dem Bob Hope Humanitarian Award für sein langjähriges Engagement in der Parkinson-Forschung und für Erkrankte bedacht worden. Michael wurde von seiner Familie zu dem Event begleitet und vom Publikum vor und nach seiner emotionalen Dankesrede mit Standing Ovations gefeiert. In seiner Ansprache machte der Schauspieler deutlich, dass die Akzeptanz seiner Diagnose für ihn keine Kapitulation gewesen sei. Vielmehr sei sie zum Antrieb geworden, sich für andere Betroffene starkzumachen, Spenden zu sammeln und die Suche nach einem Heilmittel voranzutreiben. In den USA und Kanada wurde er somit in kurzer Zeit zweifach für seinen unermüdlichen Einsatz geehrt.
























