Rolle ergattert: Emma Stone neckte Ryan Gosling beim Casting
Dass Emma Stone (37) in der Romantikkomödie "Crazy, Stupid, Love" die Rolle der Hannah Weaver ergatterte, hat sie offenbar vor allem ihrem selbstbewussten Auftritt beim Casting zu verdanken. Anlässlich des 15. Jubiläums des Films erinnerte sich Co-Regisseur Glenn Ficarra gegenüber dem Magazin People an das Vorsprechen der Schauspielerin. Bei der gemeinsamen Probe mit ihrem späteren Co-Star Ryan Gosling (45) geriet dieser beim Text ins Stocken. Die damals 21-jährige Emma ließ sich davon jedoch nicht beirren, sondern konterte schlagfertig und zog ihn kurzerhand ein wenig auf. Ihre spontane Art kam beim Casting-Team offenbar gut an und gab schließlich den Ausschlag. Emma bekam die Rolle, die sich als wichtiger Meilenstein ihrer Karriere erweisen sollte. Wenig später standen sie und Gosling als Liebespaar Hannah und Jacob gemeinsam vor der Kamera, wie Watson berichtet.
Während der Vorproduktion hatten sich zahlreiche Schauspielerinnen um die Rolle der Hannah beworben. Viele von ihnen brachte die Anwesenheit des Hollywoodstars allerdings gehörig aus dem Takt, wie der Regisseur gegenüber People schilderte. "Viele von ihnen waren wirklich gut, aber sobald Ryan den Raum betrat, waren sie irgendwie etwas verunsichert", erklärte Glenn. Dabei habe der Schauspieler keineswegs versucht, seine Gegenüber nervös zu machen – er sei "einfach er selbst" gewesen. Emma war an diesem langen Castingtag erst spät an der Reihe. Beim Zusammenspiel mit ihrem Kollegen bewahrte die damals 21-Jährige jedoch ihre Ruhe und überzeugte mit einem spontanen Konter. Anstatt sich von Goslings Textpatzer verunsichern zu lassen, reagierte sie schlagfertig und machte die Situation kurzerhand zu ihrem Vorteil.
Die besondere Chemie zwischen den beiden Schauspielern zeigte sich laut Glenn nicht nur beim Casting, sondern auch später am Set. Besonders deutlich wird das in einer bekannten Schlafzimmerszene: Hannah ist dort von Jacobs Memory-Foam-Kissen fasziniert und lässt sich davon ablenken. Aus dem eigentlich romantisch geplanten Abend entwickelt sich daraufhin ein überraschend tiefgehendes Gespräch. Dass die Sequenz so natürlich wirkt, hat einen einfachen Grund: Sie sei "reine Improvisation" gewesen, verriet der Regisseur dem Magazin. Er habe die beiden bewusst frei agieren lassen, damit sie weniger vordergründig ihre Figuren spielten und sich "ein bisschen entspannen" konnten. Die Komik und die Leichtigkeit der Szene entstanden also im Moment – und nicht am Schreibtisch der Drehbuchautoren.



























