

Nach Diagnose: Billy Joel verkauft riesige Motorradsammlung
Der legendäre "Piano Man"-Interpret Billy Joel (77) muss nach seiner Gehirnoperation auf ein weiteres Stück Freiheit verzichten: Den Schlüssel für seinen Fuhrpark muss der Weltstar vorerst komplett abgeben. Grund dafür ist seine Erkrankung am Normaldruckhydrozephalus, die den Musiker im Alltag weiterhin massiv einschränkt. In einem neuen Interview mit The Hollywood Reporter stellte der Sänger nun unmissverständlich klar: "Ich darf nicht fahren." Ebenfalls auf der Kippe steht aktuell die Bühnenkarriere des Sängers. Doch bevor feststeht, ob Billy jemals wieder ein Konzert geben darf, stehen für ihn zunächst noch weitere medizinische Untersuchungen an.
Schweren Herzens verabschiedet sich Billy nun von seiner großen Leidenschaft für Zweiräder: Mehr als 70 seiner einst über 100 Motorräder lässt der Sänger versteigern, da seine Diagnose das Fahren schlichtweg zu gefährlich macht. "Ich möchte nicht wie ein Insekt auf einer Windschutzscheibe sterben", begründete Billy den Radikalschnitt in seiner Garage mit gewohnt drastischem Humor. Ähnlich hart könnte Billy der dauerhafte Verzicht auf seine Konzerte treffen, doch seine Ärzte warnen vor dem gewaltigen Stressfaktor einer Liveshow: Neben der Lautstärke und dem Licht setze ihm die Energie der Shows massiv zu.
Bereits vor der Bekanntgabe seiner Diagnose im Mai 2025 hatte es dramatische Warnsignale gegeben. So war der Musiker im Frühjahr 2025 bei einem Konzert im Mohegan Sun Casino im US-amerikanischen Montville gestürzt, woraufhin alle verbliebenen Tourtermine abgesagt wurden. Im September 2026 ließ sich der dreifache Vater schließlich einen Shunt ins Gehirn einsetzen, um den Flüssigkeitsdruck zu lindern. Der Eingriff verbesserte zwar sein Gedächtnis und sein Gleichgewicht spürbar, doch von Liveauftritten rät sein Neurologe weiterhin ab. "Jedes Mal, wenn du eine Show spielst, ist es, als würdest du eine Gehirnerschütterung bekommen", schilderte der Arzt die Risiken.






















