Clayton Echard kämpfte drei Jahre gegen Fake-Vaterschaft

Clayton Echard kämpfte drei Jahre gegen Fake-Vaterschaft

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Rund drei Jahre lang stand Clayton Echard (33) im Zentrum eines Vaterschaftsskandals: Laura Owens hatte behauptet, nach einer sexuellen Begegnung mit dem ehemaligen The Bachelor-Kandidaten im Mai 2023 Zwillinge zu erwarten. Clayton bestritt jedoch von Beginn an, mit ihr Geschlechtsverkehr gehabt zu haben oder der Vater zu sein, und ging juristisch gegen die Anschuldigungen vor. Inzwischen hat Laura sich in Arizona in vier Anklagepunkten schuldig bekannt – in zwei Fällen wegen betrügerischer Machenschaften sowie jeweils einmal wegen Meineids und Identitätsdiebstahls. Im Gegenzug ließ die Staatsanwaltschaft am 28. August 2026 weitere strafrechtliche Vorwürfe gegen sie fallen. Am 23. Oktober soll nun das Strafmaß verkündet werden. Das berichtet unter anderem Us Weekly. Für Clayton steht bereits fest, welche Konsequenz er für angemessen hält: Der Realitystar kündigte an, den zuständigen Richter ausdrücklich um eine Gefängnisstrafe für Laura zu bitten.

Begonnen hatte der Fall im August 2023: Damals gab Laura vor Gericht an, Clayton müsse der Vater ihrer ungeborenen Zwillinge sein, da sie seit März 2022 mit keinem anderen Mann intim gewesen sei. Clayton hielt den Fall hingegen für unbegründet und forderte einen Vaterschaftstest. Bei diesem wurde schließlich kaum oder gar keine fetale DNA gefunden. Laura gab daraufhin an, eine Fehlgeburt erlitten zu haben, und verwies auf zwei Labortests, die eine vorherige Schwangerschaft belegen sollten. Ein Richter in Arizona bestätigte 2024 schließlich, dass Clayton nicht der Vater ist. Anschließend erhob die Staatsanwaltschaft von Maricopa County unter anderem wegen Meineids und Betrugs Anklage gegen Laura. Berücksichtigt wurden dabei auch ähnliche Vorwürfe, die sie 2021 gegen einen anderen Mann aus Scottsdale erhoben hatte. Der Anklagepunkt des Identitätsdiebstahls bezieht sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf ein Ultraschallbild: Laura soll die Aufnahme einer anderen Frau entwendet und als Beleg verwendet haben.

Nach dem Schuldbekenntnis meldete sich Clayton auf TikTok zu Wort. "Es ist das erste Mal, dass wir erlebt haben, dass Laura in dieser Angelegenheit irgendeine Verantwortung übernimmt", erklärte er. Der große Jubel blieb bei ihm allerdings aus. Den Gerichtstermin empfand er zunächst als ernüchternd, nach eigenen Angaben fühlte er sich "taub und emotionslos". Später habe er allerdings verstanden, dass seine Heilung gar nicht vom Ausgang dieses Tages abhängig gewesen sei – mit den Erlebnissen habe er bereits zuvor abgeschlossen. Trotz des jahrelangen Rechtsstreits richtete Clayton auch versöhnliche Worte an Laura. "Ich möchte das für Laura. Ich möchte, dass Laura heilt. Ich möchte, dass sie bessere Tage erlebt", sagte der Realitystar in seinem TikTok-Video. Zugleich hofft er, dass sie ihre Beweggründe offenlegt. Das könne den Betroffenen dabei helfen, einen Abschluss zu finden. Seine Haltung fasste Clayton so zusammen: "In Lauras Wiedergutmachung liegt mehr Heilung als in ihrer Zerstörung."

Clayton Echard beim iHeartRadio 102.7 KIIS FM Jingle Ball 2021 in Los Angeles
Getty Images
Clayton Echard beim iHeartRadio 102.7 KIIS FM Jingle Ball 2021 in Los Angeles
Clayton Echard beim Netflix Summer Break am Santa Monica Pier
Getty Images
Clayton Echard beim Netflix Summer Break am Santa Monica Pier
Clayton Echard, US-Bachelor, 2021
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Clayton Echard, US-Bachelor, 2021
Clayton will den Richter um eine Gefängnisstrafe für Laura bitten: Findet ihr das angemessen?
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