Robin Williams' Tochter wird von Verschwörungsfans belästigt

Robin Williams' Tochter wird von Verschwörungsfans belästigt

- Lisa Mayr
Lesezeit: 3 min
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Zelda Williams (37) wird derzeit von Verschwörungstheoretikern belästigt, die den Tod ihres Vaters Robin Williams (†63) anzweifeln. Auf Instagram behaupten sie, der 2014 verstorbene Schauspieler habe seinen Tod nur vorgetäuscht und seine Tochter helfe dabei, die Wahrheit zu verschleiern. Als angeblichen Beweis führen die Nutzer den Imitator Uncle Pappy alias Blair Carlyle an. Der Creator, dem mehr als eine Million Menschen folgen, ähnelt Robin in seinen Clips sowohl optisch als auch stimmlich. Sein Aussehen verändert er allerdings mithilfe künstlicher Intelligenz und eines Altersfilters. Auf einen beleidigenden Kommentar reagierte Zelda nun deutlich: "Du glaubst, der Typ, der auf seiner Seite offen zugegeben hat, dass er einen Altersfilter benutzt, sei mein Dad? Dieser Typ? Nichts gegen Unc Pappy, er scheint ein gut gelaunter Kerl zu sein, der Leute imitiert. Aber du, du Vollidiot, KI wird deinen Realitätsbezug komplett zerstören", schrieb sie am Montag in ihrer Instagram-Story.

Danach veröffentlichte Zelda ein Video, in dem Uncle Pappy den Filter ausschaltet und sein echtes Gesicht zeigt. Dazu schrieb sie: "Das ist die Person, die mir diverse Verschwörungstheoretiker geschickt haben, meist in der Absicht, mich zu beschuldigen, Teil eines riesigen Netzwerks zu sein, das sie über den Tod meines Vaters in die Irre führt. Ich bin dankbar, dass jemand diesen Wahnsinn tatsächlich widerlegt, anstatt ihn zu befeuern." Zugleich stellte Zelda klar, dass Blair keine Schuld daran trage, dass seine gefilterte Darstellung die absurden Behauptungen ausgelöst habe. Er sei ebenso wenig dafür verantwortlich, wie weit manche Menschen gehen würden, um "verrückte Dinge" zu glauben. Grundsätzlich warnte die Schauspielerin vor Technologien, die Wahrheit und Realität verschleiern – selbst wenn ihre Nutzung zunächst unterhaltsam erscheine. Solche Anwendungen könnten ihrer Ansicht nach das gesellschaftliche Vertrauen und sogar die geistige Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Abschließend forderte sie, ihre Familie nicht länger zu Figuren in "verrückten persönlichen Verschwörungsseifenopern" zu machen.

Robin starb am 11. August 2014 im Alter von 63 Jahren. Der Schauspieler und Comedian wurde unter anderem durch "Mrs. Doubtfire", Jumanji und "Der Club der toten Dichter" bekannt. Außerdem lieh er dem Dschinni in "Aladdin" seine Stimme. Bereits 2023 hatte Zelda während des SAG-AFTRA-Streiks davor gewarnt, verstorbene Darsteller ohne deren Zustimmung mithilfe von künstlicher Intelligenz nachzubilden. Auf Instagram berichtete sie damals, bereits künstlich erzeugte Aufnahmen gehört zu haben. Diese Nutzung bezeichnete sie als verstörend. Auch Robin selbst war beim kommerziellen Einsatz seiner Stimme besonders vorsichtig, wie BuzzFeed berichtet. Nach einem Streit über Disneys Vermarktung seiner Figur in "Aladdin" sprach er den Dschinni zunächst nicht mehr in der Fortsetzung. Für den dritten Film der Reihe kehrte er später jedoch in die Rolle zurück.

Collage: Zelda Williams und Robin Williams
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Zelda Williams und Robin Williams
Robin Williams mit seiner Tochter Zelda
ActionPress/BERLINER STUDIOS LLC
Robin Williams mit seiner Tochter Zelda
Robin Williams, 2004
Getty Images
Robin Williams, 2004
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