Königin Sonja mietete nach Haralds Tod Schweizer Luxushotel
Königin Sonja (89) hat sich nach dem Tod ihres Ehemanns König Harald (†89), der Ende August gestorben war, eine Auszeit in den Schweizer Alpen gegönnt. Dabei setzte die Monarchin voll und ganz auf absolute Exklusivität: Wie Se og Hør berichtet, soll sie für ihre privaten Wandertage in Graubünden kurzerhand das gesamte Luxushotel Berghuus Radons angemietet haben. Auf diese Weise konnte ihre exklusive Reisegruppe auf rund 2.000 Metern Höhe völlig ungestört bleiben. Bereits am 18. Oktober war die Königin nach Zürich geflogen, begleitet von ihren langjährigen Vertrauten Margrethe Bergersen und Ilmi Horn sowie mehreren Polizeibeamten zu ihrem Schutz. Von Zürich aus ging es direkt weiter in die bergige Natur. Eine nennenswerte Pause vor dem Abflug gab es dabei nicht, denn noch am Tag vor ihrer Abreise hatte Sonja in ihrer Heimat eine Kunstausstellung eröffnet.
Das geschichtsträchtige Chalet, in dem die Monarchin gemeinsam mit ihren Begleitern untergebracht war, bietet insgesamt zwölf individuell gestaltete Zimmer. Edler Altholzcharme, ausgewählte Details und luxuriöse Himmelbetten prägen das exklusive Ambiente der Unterkunft. Doch lange konnte und durfte Sonja diese idyllische Bergruhe nicht genießen, denn direkt nach den erholsamen Tagen in Graubünden rief bereits der Alltag mit neuen royalen Pflichten in Norwegen. Beim traditionellen Stortingdinner zu Ehren der Abgeordneten des norwegischen Parlaments erlebten die Gäste eine absolute Premiere, da erstmals ihr Sohn König Haakon (53) die Rolle des Gastgebers einnahm. Für die Königin selbst ging der Terminstress anschließend nahtlos weiter: Schon am 29. und 30. Oktober standen für sie die nächsten offiziellen Termine im Ausland an, die sie diesmal nach Spanien führten. Zwischen ihrer Rückkehr aus der Schweiz und dieser neuen Auslandsreise lagen folglich nur wenige Tage.
Schon seit vielen Jahren verbindet Königin Sonja eine persönliche Geschichte mit der Schweiz. Als junge Frau zog sie einst nach Lausanne, um dort die École Professionnelle des Jeunes Filles zu besuchen. Vor allem die bitterkalten Nächte bei ihrer damaligen Gastfamilie sind ihr bis heute im Gedächtnis geblieben, da sie damals vollkommen angezogen schlief und sich nach der vertrauten Geborgenheit ihrer norwegischen Heimat sehnte. Die Berge sind für die Royal seit jeher ein zentraler und wichtiger Rückzugsort, in dem sie nach eigener Aussage den Kopf wunderbar freibekommt. Die Natur helfe ihr in schwierigen Phasen des Lebens immer wieder dabei, Sorgen loszulassen und die Dinge aus einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten.























