Darum heiratete Kim Kardashian Kris Humphries trotz Zweifel

Darum heiratete Kim Kardashian Kris Humphries trotz Zweifel

- Margit Huber
Lesezeit: 2 min
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Kim Kardashian (46) hat offengelegt, warum sie Kris Humphries (41) im August 2011 vor den Traualtar folgte, obwohl sie längst zweifelte. In dem neuen Buch "Citizen Kim: The Woman Who Created the Future" erklärt der Realitystar, dass sie schon vor der Trauung tief im Inneren gespürt habe, dass der Basketballprofi nicht der Richtige für sie war. Weil Kameras die Feier begleiteten, fürchtete sie jedoch negative Schlagzeilen und das Image einer flüchtenden Braut: "Ich dachte einfach: 'Nun, es sind kalte Füße.' Aber dein Bauchgefühl, deine Seele, hat immer recht", erinnert sie sich in dem Buch. Und weiter: "Und dann dachte ich: 'Nun, sie filmen für eine Show, und wenn ich jetzt abspringe, werden sie mich 'die flüchtende Braut' nennen, und es wird eine noch größere Sache.' Aber ich hätte einfach nicht heiraten sollen."

Auch Kris Jenner (70) spürte offenbar, dass ihre Tochter mit der bevorstehenden Eheschließung haderte. Wie es in "Citizen Kim: The Woman Who Created the Future" heißt, bemerkte die sechsfache Mutter Kims Unbehagen bereits während der Hochzeitsprobe. In einem Haus in Montecito suchte sie deshalb das direkte Gespräch mit ihr. Sie soll ihrer Tochter sogar angeboten haben, die gesamte Feier kurzfristig platzen zu lassen und die Folgen allein zu übernehmen. "Wenn du die Hochzeit absagen willst, verschwinde einfach von hier, und ich kümmere mich darum", habe sie zu Kim gesagt. Die Braut entschied sich dennoch dafür, Kris das Jawort zu geben.

Die Ehe von Kim und Kris Humphries war schließlich nach nur 72 Tagen am Ende und am 31. Oktober 2011 reichte die Unternehmerin die Scheidung von dem Sportler ein. Jahre später blickte sie auch öffentlich kritisch auf ihren Umgang mit der Trennung zurück. Im Reunion-Special von Keeping Up with the Kardashians räumte Kim 2021 ein, ihrem Ex-Mann deshalb eine Entschuldigung zu schulden. Die nun veröffentlichten Schilderungen beleuchten vor allem den Konflikt, in dem sie sich bereits vor der Trauung befand. Kim setzte sich demnach über ihr eigenes ungutes Gefühl hinweg, obwohl ihre Mutter die Zweifel bemerkte und ihr ausdrücklich einen Ausweg anbot. Kris Humphries, der nach dem Ende der Ehe seine Karriere in der NBA fortsetzte, hat sich zu den aktuellen Aussagen bislang nicht geäußert.

Kris Humphries und Kim Kardashian im August 2011 in Hollywood
Getty Images
Kris Humphries und Kim Kardashian im August 2011 in Hollywood
Kris Humphries und Kim Kardashian im Mai 2011
Getty Images
Kris Humphries und Kim Kardashian im Mai 2011
Kim Kardashian und Kris Jenner bei der Premiere von "All’s Fair" in Paris
Getty Images
Kim Kardashian und Kris Jenner bei der Premiere von "All’s Fair" in Paris
Könnt ihr nachvollziehen, dass Kim aus Angst vor dem Medienrummel trotzdem heiratete?