Mit diesen Notlügen trickst Carolin Kebekus ihr Kind aus
Carolin Kebekus (46) nimmt ihren Alltag als Mutter mit viel Humor. Auf Instagram hat die Komikerin nun zugegeben, dass von ihren guten Erziehungsvorsätzen nicht mehr allzu viel übrig geblieben ist. Seit Januar 2024 ist sie Mutter, doch viele der Ideale, die sie sich vor der Geburt zurechtgelegt hatte, haben den Alltag mit Kind offenbar nicht überstanden. Ihre Bilanz fällt deutlich aus: "Ja, am Arsch. Also meine ganze Erziehung basiert auf Lügen, Erpressen und Drohen!", scherzt sie in ihrem Beitrag. Was zunächst dramatisch klingt, entpuppt sich schnell als harmlose Notlüge. Mit kleinen Flunkereien beendet die Moderatorin Diskussionen mit ihrem Nachwuchs, bevor diese richtig beginnen. Möchte das Kind zum Beispiel "Die Sendung mit der Maus" schauen, erklärt Carolin kurzerhand, dass die Maus gerade schläft. Und wenn der Nachwuchs in den Zoo möchte, ist dieser eben geschlossen.
Auch bei einem weiteren Vorsatz wurde die Komikerin schwach. Eigentlich wollte sie vor der Kita auf Zucker verzichten. Doch dann gab es einen Morgen, an dem einfach nichts klappen wollte. Beide mussten dringend aus dem Haus, während ihr Kind auf dem Boden lag: Die Jacke war die falsche, die Schuhe passten nicht und auch die Windel störte. Mitten in diesem Chaos entdeckte der Nachwuchs ein Raffaello neben der Fußleiste. Carolin ließ ihn gewähren und sagte nach eigener Aussage: "Gönn dir. Ist deins, hast du dir verdient." Ihr Trick ging offenbar auf, wie sie in ihrem Instagram-Beitrag erzählt: "Stimmung war danach super. Wie's in der Kita war, weiß ich natürlich nicht."
Vor der Geburt hatte sich die Schauspielerin das Leben mit Kind allerdings anders vorgestellt. Probleme wollte sie stets auf Augenhöhe mit ihrem Kind besprechen und ihren Nachwuchs niemals anlügen. Der turbulente Familienalltag brachte diese Vorsätze jedoch schnell ins Wanken. Unter ihrem Beitrag berichten zahlreiche Eltern von ihren eigenen Notlügen. Manche behaupten, Nutella bestehe aus Kaffee. Andere erzählen ihren Kindern, bestimmte Serien liefen ausschließlich bei der Oma. Wieder andere erklären, dass begehrte Lebensmittel Alkohol enthielten. Es gibt aber auch Mütter, die von ganz anderen Erfahrungen berichten. Sie hätten Diskussionen grundsätzlich bis zum Ende geführt. Eine Nutzerin schreibt, sie sei dadurch zwar zwölf Jahre lang müde gewesen, doch im Nachhinein habe sich das ausgezahlt, weil ihr Kind sich ernst genommen fühlt.


























