Es waren beängstigende Tage für Sir Tom Jones (86). Eine heftige Grippe warf den walisischen Sänger so aus der Bahn, dass er glaubte, sein Ende sei nah. Sieben Tage verbrachte er im Ronald Reagan UCLA Medical Center in Los Angeles. Am Mittwochabend stand der Musiker nun wieder vor Publikum, im Greek Theatre – und damit ausgerechnet in jener Stadt, in der ihn die Krankheit zuvor zur Absage eines Auftritts gezwungen hatte. Den erleichterten Zuschauern gewährte er einen ehrlichen Einblick in seine Gedanken am Krankenbett, wie The Mirror schreibt: "Ich dachte: Nun, das war es. Du hattest ein wundervolles Leben, Tommy, aber jetzt ist es vorbei."
Auf der Bühne richtete Tom auch Worte des Danks an die Mediziner und das Pflegeteam. "Ich muss das sagen: Im UCLA haben sie wirklich großartige Arbeit geleistet. Deshalb bin ich hier", so der Sänger laut The Mirror. Als die Woche in der Klinik zu Ende ging, wollte das Personal wissen, wie es für ihn weitergeht. Seine Antwort ließ keinen Spielraum: "Ich muss zurück auf die Bühne. Hier gehöre ich hin. Ich kann ohne das nicht leben, glaubt mir." Zuvor hatte er in den USA bereits 20 Shows absolviert, ehe die Ärzte ihn stoppten. Die Konzerte in Los Angeles und San Diego wurden verschoben, per Instagram bat er seine Fans um Verständnis und kündigte ein baldiges Wiedersehen an.
Doch nicht nur seine Gesundheit machte Tom zuletzt zu schaffen. Wenige Wochen vor der Zwangspause endete für ihn seine Ära als Jurymitglied der ITV-Show "The Voice". Von einem freiwilligen Rückzug könne keine Rede sein, betonte er: ITV habe ihm lediglich eine stark verkleinerte Rolle angeboten, bei der er nicht mehr von der ersten Folge an mitgemischt hätte. "Um es klarzustellen: Ich wollte "The Voice" nicht verlassen, denn ich liebe die Show und weiß das Publikum wirklich zu schätzen. ITV hat diese Entscheidung getroffen – offensichtlich schon vor einer Weile – und ich wurde erst kürzlich darüber informiert", erklärte er. Seinen Ärger fasste er in einem einzigen Satz zusammen: "Es gibt nie einen guten Zeitpunkt, einen 86-Jährigen zu feuern, der seinen Job immer noch ziemlich gut macht."




























