Minka Kelly (46) kann das Aus von "Ransom Canyon" noch immer nicht so recht begreifen. Im Podcast "Mom's Car" sprach die Schauspielerin jetzt überraschend offen darüber, wie unerwartet die Entscheidung von Netflix für sie kam. Der Streamingdienst hatte im September beschlossen, nach zwei Staffeln Schluss zu machen und keine dritte mehr zu produzieren. Für Minka ist das vor allem mit Blick auf den Erfolg der Show und den starken Zusammenhalt im Team sehr schwer nachzuvollziehen. Als Dax Shepard (51) im Gespräch meinte, dass die Show auf viele hundert Millionen gestreamte Minuten kam, machte sie ihrem Unverständnis so richtig Luft: "Ich hatte das Gefühl, dass wir da etwas wirklich Gutes hatten. Wir lieben uns alle so sehr." Das Ende der Serie bezeichnete sie zudem als traurig. Eine Erklärung für den Schritt des Streamingriesen hat sie bis heute nicht gefunden, wie sie zugibt. "Manchmal verstehe ich diese Dinge nicht", gestand die Darstellerin offen.
Dass es mit der Serie "Ransom Canyon" nicht weitergeht, hatte Deadline bereits im September bestätigt. Die Fans müssen aber nicht ganz auf die Show verzichten: Die zwei bisherigen Staffeln können weiterhin bei Netflix gestreamt werden. Kurz nachdem die Absetzung öffentlich geworden war, nahm Minka auf Instagram emotional Abschied von dem Projekt und blickte wehmütig auf die gemeinsame Zeit am Set zurück. "Ich genieße diesen kleinen Ausflug in die Vergangenheit, während wir Abschied nehmen. Alle guten Dinge müssen ein Ende haben. Und so ist es nun einmal", schrieb sie zu ihrem Beitrag auf Social Media. Zugleich richtete sie bewegende Worte an das Publikum und an ihre Kollegen. "Danke euch allen, dass ihr uns zwei wunderschöne Staffeln geschenkt habt! Ich liebe euch für immer, meine 'Ransom Canyon'-Familie!", schwärmte die Schauspielerin. Damals klang sie noch deutlich versöhnlicher als kürzlich in dem Podcast-Auftritt.
Mit ihrer Enttäuschung steht Minka jedoch nicht allein da – denn auch ihr Co-Star Josh Duhamel (53), der in der Serie ihre große Liebe spielt, hatte fest mit einer Fortsetzung gerechnet. Immerhin hatte sich "Ransom Canyon" beinahe zwei Wochen lang an der Spitze gehalten. Zudem waren die Abrufzahlen aus seiner Sicht stark und die Reaktionen überwiegend positiv. Erst im Oktober erzählte der Schauspieler gegenüber dem Magazin Us, er sei ein wenig verärgert darüber gewesen, dass Netflix den Zuschauern keine weitere Staffel gönne. Er akzeptiere die Entscheidung aber als Teil des Geschäfts. Besonders leid tue es ihm für die Fans, die emotional in die Geschichte investiert seien. Wie es für die Hauptfiguren hätte weitergehen können, hatte Showrunnerin April Blair schon im Juli gegenüber Us angedeutet. Staten und Quinn seien füreinander bestimmt und der zentrale Punkt der Serie. In einer möglichen dritten Staffel hätte das Paar nach seinem Zusammenkommen mit neuen Beziehungsproblemen, verborgenen Geheimnissen und alltäglichen Konflikten kämpfen müssen.
























