Er mimt den Alptraum eines jeden Arbeitnehmers, einen Chef und fiesen Büro-Muffel, dem man nur zu gerne mal die Meinung geigen würde. Christoph Maria Herbst (45) ist Stromberg. Bis zur Perfektion verkörpert der 45-Jährige den Charakter des selbstgefälligen Arschlochs. Wenn man so in seiner Rolle aufgeht, fällt es da nicht schwer diese zu Hause wieder abzulegen?

„Drei Monate lang merke ich beim Dreh so eine Art Mutation – wenn man das Wachsenlassen des Barts und der Haare dazurechnet, sind's sogar vier. Da beschäftige ich mich dann wirklich nur mit den Texten und der Figur. Und kann dann diese Vollmaske abends um 19 Uhr auch nicht an den Haken hängen“, beschreibt Herbst seine Verwandlung zu Stromberg, die auch vor dem Privatleben nicht haltmacht. „Ich laufe privat so rum wie Stromberg. Meine Frau muss mich so ertragen und ich muss mir die Baseball-Kappe noch tiefer ins Gesicht ziehen." Auch seinem Umfeld fällt es manchmal schwer, zwischen der privaten Person und der Rolle zu unterscheiden. „Beim Joggen hat mir mal einer wirklich eine gelangt. Oder in der Fußgängerzone wurde mir schon Prügel angedroht mit den Worten: 'Wie Sie mit ihren Angestellten umgehen, das ist 'ne Unverschämtheit' “, verrät der Comedian in einem Interview mit der Bild.

Spaß scheint er dennoch weiterhin daran zu haben. Am 8. November geht die Serie in die fünfte Runde. Da können wir dann den Meister des Sprücheklopfens dann wieder in voller Aktion sehen.


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