Der tragische Tod von Schauspielerin Silvia Seidel (†42) zieht auch Tage nach Bekanntwerden der Tragödie noch hohe Wellen nach sich. Immer mehr intime Details aus dem Leben der „Anna“-Darstellerin dringen an die Öffentlichkeit und skizzieren ein vollkommen anderes Bild von dem Fernsehstar, als das, was er stets vor der Kamera lebte.

So sei Silvia Seidel extrem abhängig von ihrem dominanten Vater Wolfgang Seidel (†81), der im Jahr 2008 nur zwei Tage vor dem Geburtstag seiner Tochter verstarb, gewesen. Nach seinem Ableben schien Silvia komplett gebrochen: Zuerst verlor sie die Mutter (†52) 1992, die den Freitod wählte, dann ging der Vater. Eine Tragödie, die die Schauspielerin niemals überwunden hat. Doch so fürsorgend, wie sich der Vater immer gab, soll er nicht gewesen sein. Nach dem Selbstmord der Mutter zog Silvia mit ihm nach Grünwald in ein Reihenhaus, das damals von den Kessler Zwillingen vermietet wurde. Und Ellen Kessler (75) hat eine klare Meinung zu Wolfgang Seidel, wie bild.de berichtet. „Der Vater hat sie völlig beherrscht. Sie durfte nur machen, was er wollte.“ So soll Silvias Vater sehr darauf geachtet haben, wie das Anwesen nach außen wirkt, und hat angeblich 450.000 D-Mark für Umbauten ausgegeben. Geld, das von seiner Tochter stammte. Das bestätigt auch Ellen Kessler. „Er gab Hundertausende Mark für Einbauten aus. Und das bei einem Haus, das er nur für vier Jahre gemietet hatte.“

So soll sich Wolfgang mit dem Erfolg und der Karriere seiner Tochter geschmückt und das verdiente Geld mit vollen Händen verprasst haben. Silvia sagte nie etwas dagegen, sondern ertrug alles immer stillschweigend. Ob auch diese jahrelange Unterordnung Grund für ihren Selbstmord war? Fest steht, dass Silvia Seidel unter Depressionen litt und dem Leben wahrscheinlich auch deshalb freiwillig entsagte.


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